Alle Seminarthemen im Überblick

Allgemeines Verwaltungsrecht

Grundlagen des Verwaltungsrechts – ein Crashkurs nicht nur für Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger

Grundlagen des Verwaltungsrechts

Ein Crashkurs nicht nur für Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger

Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern in der Verwaltung fällt es häufig schwer, einen Zugang zum abstrakten allgemeinen Verwaltungsrecht zu finden. Zwar eignet man sich relativ schnell „Inselwissen“ an, mit dem man im Verwaltungsalltag über die Runden kommt, der Überblick über das große Ganze fehlt jedoch häufig. Dieser ist jedoch enorm wichtig, um die Materie insgesamt zu durchschauen und dadurch auch auf neue Situation schnell und angemessen reagieren zu können. Das Seminar wendet sich auch an all diejenigen, deren verwaltungsrechtliche Ausbildung schon länger zurückliegt. Hier gilt es, bestehendes Wissen wieder aufzufrischen bzw. zu aktivieren. Im verwaltungsrechtlichen Alltag/Stress geraten die Details regelmäßig in Vergessenheit.

Zum Beispiel:

  • Was war noch einmal die Drei-Tages-Fiktion?
  • Wie wird Ermessen ausgeübt?

Seminarschwerpunkte sind u. a.:

  • Rechtsquellen des Verwaltungsrechts – von der Verwaltungsvorschrift bis zum Grundgesetz
  • Abgrenzung des öffentlichen Rechts vom Privatrecht
  • Grundbegriffe des Verwaltungsrechts: Gesetzmäßigkeit der Verwaltung, Vorrang und Vorbehalt des Gesetzes, Ermessen und unbestimmte Rechtsbegriffe
  • rechtmäßige Verwaltungsakte – rechtswirksame Verwaltungsakte
  • Bekanntgabe und Zustellung
  • Überblick über die Verwaltungsvollstreckung

Zum Seminar erhalten Sie ein umfangreiches Skript, ein Teilnahmezertifikat, sowie die entsprechenden Gesetze (VwVfG und VwGO) in abgedruckter Form.
Zur Vorbereitung und im Nachgang haben Sie die Möglichkeit, Fragen einzusenden.

Das Widerspruchsverfahren – rechtssichere Handhabung in der Praxis

Das Widerspruchsverfahren – rechtssichere Handhabung in der Praxis

Kurztitel: Widerspruchsverfahren

Wer zuständige Widerspruchsbehörde ist, hat damit Rechte aber auch Pflichten übertragen bekommen, die zu erfüllen sind. Der Bürger darf auf die Rechtsstaatlichkeit vertrauen, was mit dem Ausgangsbescheid beginnt und über das Widerspruchsverfahren fortgesetzt wird. Darf im Ergebnis eines Widerspruchsverfahrens der Bürger schlechter gestellt werden? Darf eine negative Entscheidung ergehen? Welche Form- und Verfahrenserfordernisse sind dabei zu beachten? Den Verwaltungen sind zahlreiche Handlungsspielräume auch im Widerspruchsverfahren eingeräumt, mit denen Bescheide abgeändert und korrigiert werden können. Auch Nachforderungen sind mitunter möglich. Dies und viele andere Möglichkeiten, die das Verwaltungsrecht hergibt, vermitteln wir Ihnen für eine rechtsstaatliche Handhabung.

Weitere Seminarschwerpunkte sind:

  • das Widerspruchsverfahren als ordentlicher Rechtsbehelf – Form- und Verfahrenserfordernisse
  • das Widerspruchsverfahren und die außerordentlichen Rechtsbehelfe, Rücknahme, Widerruf
  • das Wiederaufgreifen eines Verwaltungsverfahrens
  • Fehler und Mängel eines Verwaltungsaktes – Rechtswidrigkeit, Unwirksamkeit und Nichtigkeit und deren Folgen
  • die Umdeutung von Verwaltungsakten
  • die Mitwirkungspflichten und Rechte des Bürgers im Widerspruchsverfahren
  • der Handlungsrahmen und die Handlungsgrenzen sowie Fristen der Verwaltung im Widerspruchsverfahren

Der Verwaltungsakt im Klageverfahren – rechtssichere Handhabung in der Praxis

Der Verwaltungsakt im Klageverfahren – rechtssichere Handhabung in der Praxis
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Kurztitel: VA im Klageverfahren

Die genauen Inhalte des Seminars werden wir hier in Kürze veröffentlichen.

Die Aufhebung von Verwaltungsakten – rechtssichere Handhabung in der Praxis

Die Aufhebung von Verwaltungsakten – rechtssichere Handhabung in der Praxis

Kurztitel: Aufhebung von VA

Die genauen Inhalte des Seminars werden wir hier in Kürze veröffentlichen.

Grundlagen der Bescheidtechnik

Grundlagen der Bescheidtechnik

Erstellung rechtmäßiger, verständlicher und nachvollziehbarer Verwaltungsakte

Kurztitel: Bescheidtechnik

Verwaltungsakte müssen so gefertigt werden, dass sie gewissen Qualitätsanforderungen entsprechen. Diese ergeben sich nicht nur aus den zugrundeliegenden Rechtssätzen, sondern werden vor allem auch von den Adressaten der Bescheide und der Öffentlichkeit gestellt. Da Verwaltungsakte von den zuständigen Behörden ohne gerichtliche Hilfe vollstreckt werden können, stellt der Gesetzgeber hohe formelle und inhaltliche Anforderungen an Verwaltungsakte. Ein gut verfasster Bescheid führt zu einer höheren Akzeptanz und idealerweise auch zu weniger Widersprüchen oder Klagen.

Was macht einen Bescheid zu einem guten Bescheid? Wie wird er aufgebaut und was ist sprachlich zu beachten? Diese und weitere Fragen werden im Seminar beantwortet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen sensibilisiert werden, ihre Verwaltungsakte stets kritisch zu hinterfragen, um so die Qualitätsanforderungen nicht aus den Augen zu verlieren und die notwendige Sicherheit im Verwaltungsalltag zu erlangen.

Zielgruppe des Seminars sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Bescheide erstellen.

Über Ihre Anmeldung würden wir uns sehr freuen. Gerne können Sie auch die Gelegenheit nutzen, uns inhaltliche Fragen vorab zukommen zu lassen. Das hilft uns, das Seminar noch praxisrelevanter zu gestalten. Als Querschnittsseminar eignet sich das Seminar in besonderem Maße auch für eine Inhouse-Veranstaltung. Sprechen Sie uns an!

Seminarschwerpunkte sind u. a.:

  • Was bedeutet Bescheidtechnik und warum ist sie so wichtig?
  • Aufbau von Bescheiden
  • Adressaten von Verwaltungsakten
  • Bekanntgabe/Zustellung von Verwaltungsakten
  • Sprache in Verwaltungsakten
  • Rechtmäßigkeit von Verwaltungsakten
  • Entscheidungen nachvollziehbar und verständlich begründen
  • Ermessensentscheidungen
  • Rechtsbehelfsbelehrung

Bescheidtechnik-Workshop – Bescheiderstellung anhand von Beispielen aus der kommunalen Praxis

Bescheidtechnik-Workshop – Bescheiderstellung anhand von Beispielen aus der kommunalen Praxis

(Praxis- und Vertiefungsseminar zum Seminar „Bescheidtechnik-Grundlagen“)

Kurztitel: Bescheidtechnik-Workshop

Der Workshop Bescheidtechnik soll die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Lage versetzen, konkrete Sachverhalte zu analysieren, eine Verwaltungsentscheidung zu treffen und diese in einen „guten“ Verwaltungsakt münden zu lassen. Wie bei jeder Verwaltungsentscheidung ist die Rechtmäßigkeit das zentrale Leitmotiv. Im Fokus dieses Workshops steht die Verständlichkeit und Nachvollziehbarkeit von Verwaltungsakten. Im Verwaltungsalltag wird nach wie vor zu viel „Beamtendeutsch“ geschrieben und die Adressaten, regelmäßig Rechtslaien, werden aus den Augen verloren.

Anhand mehrerer Fälle aus verschiedenen Rechtsgebieten entwickeln wir gemeinsam Bescheide, die den Qualitätsanforderungen entsprechen.

Wir empfehlen den Besuch des Seminars „Grundlagen der Bescheidtechnik“, das regelmäßig am Vortag des Workshops stattfindet. Dort besprechen wir die (außer-)rechtlichen Grundlagen, die zum Erlass eines guten Bescheids unerlässlich sind.

Seminarschwerpunkte sind u. a.:

  • Aufbau eines Bescheides
  • Funktionsweise von Gesetzen
  • Definition unbestimmter Rechtsbegriffe
  • Ermessen richtig ausüben
  • Verständlichkeit und Nachvollziehbarkeit und Verwaltungsakten
  • Bescheiderstellung anhand verschiedener Sachverhalte

Der Gebührenbescheid von A-Z: Vom Ausgangsbescheid bis zur Vollstreckung

Der Gebührenbescheid von A-Z: Vom Ausgangsbescheid bis zur Vollstreckung

Kurztitel: Gebührenbescheid

Abgabenbescheide (Gebühren-, Beitrags- und Steuerbescheide) unterliegen den gleichen Qualitätsanforderungen wie jeder andere Verwaltungsakt. Auch sie müssen ggf. einem Widerspruchs- oder Gerichtsverfahren standhalten. Ein gut verfasster Abgabenbescheid führt nicht nur zu einer höheren Akzeptanz bei der Empfängerin/beim Empfänger, sondern auch zu weniger Widersprüchen und/ oder Klagen.

Das Seminar behandelt im Wesentlichen drei Themenkomplexe: die Erstellung des Ausgangsbescheides, Besonderheiten des Widerspruchsverfahrens (soweit dieses durchzuführen ist) und die Vollstreckung. Im Fokus des Seminars steht die praktische Umsetzung der rechtlichen Vorgaben.

Zielgruppe des Seminars sind alle Mitarbeiter/innen, die Abgabenbescheide erstellen, Widersprüche bearbeiten bzw. die Vollstreckung durchführen oder vorbereiten.

Seminarschwerpunkte sind u. a.:

  • landes- und bundesrechtliche Rechtsquellen für den Erlass von Abgabenbescheiden (nach jeweiligem Landes- und Bundesrecht)
  • Bescheidtechnik: Qualitätsanforderungen an Abgabenbescheide
  • Ausnahmen bei Massenbescheiden
  • Bekanntgabe/Zustellung von Bescheiden (insb. Fristen)
  • Adressaten von Bescheiden (z. B. bei juristischen Personen, Erbengemeinschaften, …)
  • rechtssichere Rechtsbehelfsbelehrung bei Ausgangs- und ggf. Widerspruchsbescheid
  • ggf. ordnungsgemäße Durchführung des Widerspruchsverfahrens
  • Voraussetzungen für die Vollstreckung von Bescheiden
  • Bei Bedarf werden weitere Themen behandelt (z. B. Ermessensentscheidungen, öffentliche Lasten, …)

Rechtsgestaltung durch Satzungen in der kommunalen Praxis

Rechtsgestaltung durch Satzungen in der kommunalen PraxisLogo S

Kurztitel: Satzungen

Die genauen Inhalte des Seminars werden wir hier in Kürze veröffentlichen.

Insolvenz- und Vollstreckungsrecht

Die Insolvenz des Verbrauchers aus Sicht des kommunalen Gläubigers

Die Insolvenz des Verbrauchers aus Sicht des kommunalen Gläubigers

Kurztitel: Verbraucherinsolvenz

Verbraucherinsolvenzverfahren stellen nach wie vor eine besondere Herausforderung für den kommunalen Gläubiger dar. Oft besteht Unsicherheit, wie man sich optimal verhält, um mögliche finanzielle Einbußen zu vermeiden oder zumindest zu minimieren. Die letzte Reform des Insolvenzrechts vom April 2017 im Bereich der Insolvenzanfechtung findet in dem Seminar Berücksichtigung.

Weitere Seminarschwerpunkte sind:

  • Welche Möglichkeiten zum Ausgleich offener Forderungen gibt es?
  • Welche Gefahren bergen Ratenzahlungsvereinbarungen und sonstige?
  • Wie reagiert man auf einen außergerichtlichen Schuldenbereinigungsplan des Schuldners (Stichwort: „Null-Pläne“)?
  • Was gilt es bei gerichtlichen Schuldenbereinigungsplänen zu beachten?
  • Welche Wirkungen hat die Eröffnung des Insolvenzverfahrens?
  • Wie geht man mit Widersprüchen gegen Forderungen im Prüfungstermin um?
  • Welche Möglichkeiten ergeben sich aus den verschiedenen Gläubigerklassen?
  • Wann und in welchem Umfang sind Vollstreckungsmaßnahmen möglich und sinnvoll?
  • Wie vollstreckt der Kommunalabgabengläubiger öffentliche Lasten?
  • Wie ist mit Forderungen umzugehen, die nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens entstehen?
  • Welche Pflichten hat der Insolvenzverwalter/Treuhänder?
  • Wie gestaltet sich die Anfechtung im Insolvenzverfahren?

Die Reform des Zwangsvollstreckungsrechts seit dem 1. Januar 2013 – die Sachaufklärung und das P-Konto

Die Reform des Zwangsvollstreckungsrechts seit dem 1. Januar 2013 – die Sachaufklärung und das P-Konto

Kurztitel: Zwangsvollstreckung

Mit dem 1. Januar 2013 sind umfangreiche Novellierungen des Vollstreckungs- rechtes erfolgt. An die Stelle der klassischen eidesstattlichen Versicherung ist die Sachaufklärung getreten. Den Gerichtsvollziehern/Vollstreckungsbeamten sind neue weitreichende Befugnisse und Aufgaben auferlegt. Wir vermitteln Ihnen in diesem Seminar, wie der Verlauf der jeweiligen Verfahren ist.

Seminarschwerpunkte sind u. a.:

  • Die Neuerungen im 8. Buch der ZPO mit den Vollstreckungsregelungen.
  • Was kennzeichnet einen Vollstreckungstitel?
  • Welche Vollstreckungshindernisse sind zu beachten?
  • Wann liegen Vollstreckungsbeschränkungen vor?
  • Worin bestehen die Vollstreckungsvoraussetzungen?
  • Welche Wirkung und Bedeutung hat der Vollstreckungsauftrag? Wie hat dessen Ausstellung und mit welchem Inhalt zu erfolgen.
  • Welche Befugnisse, Rechte und Pflichten hat der Vollzugs- Vollstreckungsbeamte?
    • im Innendienst
    • im Außendienst
  • Wie hat die Sachaufklärung zu erfolgen?
  • Wie erfolgt die Gewährung von Zahlungserleichterungen und welche Rechtswirkung tritt ein?
  • Wie ist die Vollstreckungsniederschrift zu erstellen?
  • Welche Abgrenzung zum Insolvenzverfahren ist vorzunehmen?
  • Welche Rechtsmittel stehen dem Schuldner zur Verfügung und welche Wirkung haben diese?

Grundlagenseminar Haftungsrecht: Die Haftung gegenüber der Behörde für öffentlich-rechtliche Forderungen

Grundlagenseminar Haftungsrecht: Die Haftung gegenüber der Behörde für öffentlich-rechtliche Forderungen

Die Kommunen und Zweckverbände sind gemäß dem Haushaltsrecht des Landes verpflichtet, alle vorhandenen Einnahmequellen auszuschöpfen. Die Bürger unterliegen somit den gesetzlichen Verpflichtungen zur Erfüllung aller ihnen auferlegten Abgabenpflichten.

Problematisch wird dies dann, wenn der Abgabenschuldner weder verfügbar, noch zahlungsfähig ist. Nicht selten ist der Aufenthaltsort des Schuldners nicht bekannt oder dieser lebt bereits im Ausland. Die Behörde ist zudem bestrebt, auf einen „Ersatzschuldner zurück zu greifen. Problematisch ist hierbei, unter welchen Voraussetzungen dies geschehen und zudem in welchem Umfang dieser in Haftung genommen werden kann.

Das Grundlagenseminar vermittelt zunächst die Grundlagen des Haftungsrechts aus behördlicher Sicht in verschiedenen Rechtsgebieten und thematisiert die Haftung des Bürgers aus Sicht der Behörde, aber auch die Haftung der Behörde im Wege der Staatshaftung.

  • Übersicht über Haftungstatbestände
  • Die zivilrechtliche Haftung (Die vertragliche Haftung)
  • Die deliktische Haftung im Bereich der unerlaubten Handlung (Übersicht)
  • Die Gefährdungshaftung / die Produkthaftung
  • Die Vermögenshaftung gemäß § 888 Abs. 1 ZPO
  • Die handels- und gesellschaftsrechtliche Haftung / Die Haftung von Personengesellschaften
  • Die Steuerrechtliche Haftung
  • Überblick über das Staatshaftungsrecht
  • Die Haftung der Behörde
  • Die Haftung des Bürgers gegenüber der Behörde

Bitte beachten Sie auch unser Seminar „Haftungsrecht spezial – die Haftung des Beamten in der Behörde / Die mittelbare Staatshaftung und das Dienstrecht“

Das Immobiliarvermögen zur Sicherung offener öffentlich-rechtlicher Geldforderungen

Das Immobiliarvermögen zur Sicherung offener öffentlich-rechtlicher Geldforderungen

Voraussetzungen der Zwangsvollstreckung

Kurztitel: Immobiliarvermögen

Vollstreckungen gegen Schuldner führen nicht selten zu keinem Ergebnis, wenn bewegliches pfändbares Vermögen nicht vorhanden ist. Aber wann darf auf unbewegliches Vermögen zugegriffen werden? Wie ist die Vorgehensweise bei der Vollstreckung in das unbewegliche Vermögen? Wann darf davon Gebrauch gemacht werden? Wie ist die Vorgehensweise? Unter welchen Bedingungen ist die Vollstreckung in das unbewegliche Vermögen unzulässig?

Weitere Seminarschwerpunkte sind:

  • Rechtsgrundlagen für die Immobiliarvollstreckung
  • Arten der Immobiliarvollstreckung: Zwangssicherungshypothek, Zwangsverwaltung, Zwangsversteigerung
  • Voraussetzungen der Vollstreckung in das unbewegliche Vermögen
  • besondere zu beachtende Vorrechte bei der Immobiliarvollstreckung
  • Vollstreckungsgericht und Grundbuchamt
  • die Rechte der Gläubiger und der Schuldner

Immobiliarrecht

Die dingliche Sicherung von Dienstbarkeiten und anderen Rechten an Grundstücken

Die dingliche Sicherung von Dienstbarkeiten und anderen Rechten an Grundstücken

Notwendige Formalien und Verfahren

Kurztitel: Dingliche Sicherung

Rechte an einem Grundstück, egal welcher Art, entstehen erst und nur mit der Eintragung in das Grundbuch. Dabei sind weitere Formalien und Verfahren zu beachten. Ein schlichter schriftlicher Vertrag kann keine Rechte begründen und ist unzureichend. Hintergrund dieser Besonderheiten des Immobiliarvertrages ist der öffentliche Glaube an das Grundbuch. Nur was für jedermann sichtbar in das Grundbuch eingetragen ist, gilt. Ausnahmen gibt es keine.

Weitere Seminarschwerpunkte sind:

  • die Inhalte des BGB-Sachenrechts
  • die inhaltlichen und formellen Anforderungen an die Grundbucheintragungen
  • die Pflicht des Grundstückseigentümers zur Zustimmung einer Eintragung
  • Wann muss der Grundstückseigentümer einer dinglichen Sicherung zustimmen?
  • Welche Entschädigungsansprüche hat ein Grundstückseigentümer und wann in welcher Höhe?
  • die Wirkungen einer Eintragung in das Grundbuch zu Gunsten eines Dritten
  • die Dauer einer Eintragung in das Grundbuch – Löschungsmöglichkeiten
  • die Pflichten und Rechte der Notare in Immobiliarsachen – die Notwendigkeit der Einbeziehung eines Notars
  • Übersicht über die verschiedenen eintragungsfähigen Rechte in das Grundbuch
  • die Rechte des Grundstückseigentümers

Die Seminarleiterin Dr. Anja Köhler war als Notarin und Rechtsanwältin tätig und arbeitet heute als Mediatorin und Dozentin für Grundstücksrecht und Notarkunde.

Die Abwicklung notarieller Grundstücksverträge

Die Abwicklung notarieller Grundstücksverträge

Vom Vertragswerk über die Beurkundung bis zur Eintragung der Rechtsänderung im Grundbuch

Kurztitel: Grundstücksverträge

Verträge zu Rechten an Grundstücken unterliegen nicht der Formfreiheit, wie sie sonst im Zivilrecht üblich ist. Hier sind für die Wirksamkeit besondere Formalien zwingend einzuhalten. Auch ist für die Wirksamkeit derartiger Verträge immer die Einbeziehung eines Notars erforderlich. Ohne ihn kann eine Eintragung in das Grundbuch nicht erfolgen.Grundlage für diese Besonderheiten des Immobiliarvertrages ist das Dritte Buch des BGB mit dem Sachenrecht. Auch spielt der öffentliche Glaube an das Grundbuch eine maßgebliche Rolle.In diesem Spezialseminar zeigen wir die erforderlichen Schritte für das wirksame Zustandekommen eines Immobiliarvertrages auf.

Weitere Seminarschwerpunkte sind:

  • Besonderheiten bei der Gestaltung eines Immobiliarvertrages zwischen den Beteiligten
  • Vertragspartner, Vertretungsproblematiken, Vollmachten
  • Vertragsgegenstände unter Beachtung bestehender spezieller Rechte gemäß Grundbucheintragung
  • Zug-um-Zug Abwicklung eines Vertrages
  • Besondere Genehmigungserfordernisse
  • Das Grundbuchamt und seine Aufgaben und Befugnisse
  • Die Rolle des Notars

Die Seminarleiterin Dr. Anja Köhler war als Notarin und Rechtsanwältin tätig und arbeitet heute als Mediatorin und Dozentin für Grundstücksrecht und Notarkunde.

Die Anwendung der VOB unter Beachtung der Neuregelungen aus 2016 – Haftungsrecht aktuell

Die Anwendung der VOB unter Beachtung der Neuregelungen aus 2016

Haftungsrecht aktuell

Kurztitel: VOB

Die Vergabe öffentlicher Bauaufträge hat dem Transparenzgebot folgend in einem öffentlichen Verfahren gemäß der VOB/B zu erfolgen. Die Neuregelungen im Jahre 2016 bringen einige wesentliche Änderungen hervor, die sowohl für die öffentlichen Auftraggeber als auch für die Bauunternehmen von Interesse sind. So hat die öffentliche Hand künftig die Wahl zwischen Offenem und Nichtoffenem Verfahren nach vorausgegangenem Teilnahmewettbewerb. Die Bieter können sich künftig mehr Zeit für eine Rüge bei erkennbaren Mängeln lassen, nämlich bis zur Angebotsabgabe. Auch können künftig vergabefremde Zuschlagskriterien wie Umweltkriterien und Sozialaspekte zum bisherigen PreisLeistungs-Kriterium herangezogen werden. Eine Ausschreibung kann künftig unterbleiben, wenn ein Auftrag zwischen Mutter- und Tochterunternehmen vergeben werden soll und das Tochterunternehmen 80% der Aufgaben vom Mutterunternehmen übertragen bekommt. Treten während der Vertragslaufzeit wesentliche Änderungen im Vergabeauftrag ein, so hat der Auftraggeber eine neuerliche Ausschreibung vorzunehmen, um weiteren Interessenten die Teilnahme am Wettbewerb zu ermöglichen.

Weitere Seminarschwerpunkte sind:

  • Abgrenzungen zwischen öffentlichem, nichtöffentlichem Verfahren und der freihändigen Vergabe
  • die Beachtung der Geheimhaltung der Bieterunterlagen
  • die Rechte und Pflichten der Bieter
  • die Rechte und Pflichten der Auftraggeber
  • Fragen der Haftung zwischen Auftraggeber und Bieter
  • Möglichkeiten der Haftungsbegrenzung für die Auftraggeber

Die aktuelle HOAI und ihre Wirkung auf die Gestaltung von Architekten- und Ingenieurverträgen

Die aktuelle HOAI und ihre Wirkung auf die Gestaltung von Architekten- und Ingenieurverträgen

Kurztitel: HOAI

In alle Phasen der Vorbereitung von Investitionsmaßnahmen der Kommunen sind Architekten- und Ingenieurbüros eingebunden. Selbst bei der Vergabe und deren Vorbereitung kann und soll auf diese Spezialisten, deren spezielle Kenntnisse unverzichtbar sind, nicht verzichtet werden. Die Kommune als öffentlicher Bauherr darf vom Architekten/Bauingenieur als allumfassenden Sachwalter die erforderlichen Kenntnisse erwarten und verlangen. Treten hier Mängel auf, bringt das zumeist Haftungsansprüche gegen den Architekten/Bauingenieur hervor. Wir vermitteln Ihnen, worauf Sie achten sollten und wie die Verträge mit Architekten/Bauingenieuren gestaltet werden sollten.

Weitere Seminarschwerpunkte sind:

  • die grundsätzlichen Anforderungen an einen Architekten/Bauingenieur
  • die sich aus dem Vertrag ergebende Pflichtenlage für den Architekten/Bauingenieur
  • die speziellen Pflichten bei Vorbereitung der Vergabe eines Bauauftrages
  • die zu beachtenden Grundsätze bei der Vertragsgestaltung mit Architekten/Bauingenieuren
  • der mögliche Haftungsumfang des Architekten/Bauingenieurs aus Rechtsprechung und Gesetz
  • das Verhältnis Architekt/Bauingenieurs – Bauunternehmen – Bauherr
  • Gestaltungsfragen zur Honorarvereinbarung bzw. -festsetzung
  • Haftungsbegrenzungen und Verjährungsfristen

Dieses Seminar bietet Ihnen besondere Möglichkeiten der Problemdiskussionen und des Erfahrungsaustausches anhand von Beispielfällen auch aus Ihrem praktischen Alltag.

Basics und Tendenzen für die Vertragsgestaltung im Grundstücksrecht

Basics und Tendenzen für die Vertragsgestaltung im Grundstücksrecht

Grundstücksrecht spielt in vielen Bereichen der öffentlichen Verwaltung unter verschiedenen Gesichtspunkten eine wichtige Rolle

Das Seminar befasst sich mit Fragen, die im Zusammenhang mit der Eigentums-übertragung und der Belastung von Grundstücken sowie Wohnungs- bzw. Teileigentum beachtlich sind, insbesondere

  • Warum besteht trotz allgemeiner vertraglicher Formfreiheit bei Grundstücks-angelegenheiten eine kostenauslösende notarielle Beurkundungspflicht?
  • Exkurs: Rolle des Grundbuchamtes
  • Welche Pflichten hat der Notar vor, während und nach seiner Beurkundungs-tätigkeit zu wahrzunehmen?
  • Welche Vertragstypen sind bei Eigentumsübertragungen und Belastungen von Grundstücken zu unterscheiden?
  • Exkurs: Die zunehmende Bedeutung des Erbbaurechtsvertrages
  • Exkurs: Der sog. Gestattungsvertrag
  • Was gehört zu den zwingenden, was zu den optionalen Inhalten eines Grundstücksvertrages?
  • Welche Wirkungen entfalten gesetzliche oder vertragliche Vorkaufs- bzw. Andienungsrechte?

Das Seminar soll die Teilnehmerinnen und Teilnehmer befähigen, ihre Sachkunde bezüglich des Grundstücksrechts zu differenzieren und zu vertiefen, um Verträge kritisch zu beurteilen bzw. aktiv auf die Vertragsgestaltung Einfluss nehmen zu können. Gleichermaßen soll der Blick auf die Rolle des Notars und des Grundbuchamtes geschärft werden. Schließlich soll das Seminar auch für aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen, die auf grundstücksbezogene Vertragsgestaltungen abstrahlen, sensibilisieren.

Das Seminar richtet sich in seiner komprimierten Form sowohl an fachliche Neu -/ Quereinsteiger als auch an Fortgeschrittene. Zum Seminar gehört ein umfangreiches Skript, ein Teilnahmezertifikat, sowie ein gedrucktes Gesetz für jeden Teilnehmer.

Die Dozentin Frau Dr. Anja Köhler, deren berufliches Spektrum von Zerspanungsfach-arbeiterin bis zur promovierten Urheberrechtlerin reicht, gilt gegenwärtig neben ihrer Arbeit als Mediatorin als Fachfrau für Grundstücksrecht. Ihre Tätigkeit als Notarin und Rechts-anwältin ist dafür die Basis, ihre vielfältige Lehrtätigkeit in diesem Bereich sichert die theoretische Aktualität und ihr juristisches Engagement in gesellschaftlichen Prozessen – z.B. Rekommunalisierungsaktivitäten im Land Berlin - die Praxisbezogenheit der Stoffvermittlung.

Sozialrecht / Seminare für Jobcenter

Widerspruchsbearbeitung in den Jobcentern − typische Fehlerquellen in der Praxis

Widerspruchsbearbeitung in den Jobcentern − typische Fehlerquellen in der Praxis

Kurztitel: WSV Jobcenter

Als Jobcenter sind Sie auch zuständige Widerspruchsbehörde. Welche Rechte und Pflichten gehen damit einher? Was wird aus Verwaltungsakten, die wirksam und sogar bestandskräftig geworden sind? Wie lassen sich diese (eventuell auch zu Ungunsten des Kunden) verändern? Welche Form- und Verfahrensfragen sind dabei zu beachten? Der Bürger genießt Vertrauensschutz. Was bedeutet das für Aufhebungs- und Erstattungsbescheide? Macht hier eine falsche Rechtsgrundlage den Bescheid rechtswidrig? Anhand von praxisrelevanten Problembereichen wie Sanktionen, Kosten der Unterkunft oder der Anrechnung von Einkommen vermitteln wir Ihnen, wie Sie rund um die Anwendung des SGB II Fehler vermeiden und die einschlägigen Regelungen rechtssicher anwenden.

Weitere Seminarschwerpunkte sind:

  • Widerspruchsverfahren in seinem Verlauf – Verfahren und Formerfordernisse
  • Verhältnis Widerspruch zu außerordentlichen Rechtsbehelfen
  • Aufhebung (Rücknahme, Widerruf) von Bescheiden
  • Folgen der Fehlerhaftigkeit eines Bescheides – von der Nichtigkeit über die Rechtswidrigkeit bis hin zur Heilbarkeit und Möglichkeit der Umdeutung
  • Mitwirkungspflichten des Bürgers und ihre Durchsetzbarkeit
  • Handlungsgrenzen der Verwaltung

Die rechtssichere Handhabung des Bußgeldverfahrens im Jobcenter

Die rechtssichere Handhabung des Bußgeldverfahrens im Jobcenter

Kurztitel: Bußgeldverfahren Jobcenter

Das Bußgeldverfahren muss auch im Jobcenter häufig von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (zusätzlich) übernommen werden, denen wichtige rechtliche Fallstricke allenfalls oberflächlich vermittelt wurden. Immer wiederkehrende, typische Fehler sind die Folge. Ziel des Seminars ist es, insbesondere anhand von Fallbeispielen aus der Praxis des Jobcenters solch typische Fehlerquellen aufzuzeigen.

Seminarschwerpunkte:

  • Ablauf des Bußgeldverfahrens
  • Abgrenzung Bußgeld – Zwangsgeld; typischer Ablauf eines Zwangsgeldverfahrens
  • Verfahrensgrundsätze
  • Die Bußgeldvorschriften des § 63 SGB II anhand typischer Fallkonstellationen
  • Beweismittel und ihre Verwertung
  • Bemessung der Geldbuße
  • Erlass des Bußgeldbescheids
  • Verjährung und andere Verfolgungshindernisse
  • Einstellung des Verfahrens

Über Ihre Anmeldung würden wir uns sehr freuen. Gerne können Sie auch die Gelegenheit nutzen, uns inhaltliche Fragen vorab zukommen zu lassen. Das hilft uns, das Seminar noch praxisrelevanter zu gestalten.

Die Insolvenz des Verbrauchers aus Sicht des Jobcenters

Die Insolvenz des Verbrauchers aus Sicht des Jobcenters

Kurztitel: Verbraucherinsolvenz Jobcenter

Verbraucherinsolvenzverfahren stellen auch für Jobcenter eine besondere Herausforderung dar. Oft besteht Unsicherheit, wie man sich optimal verhält, um mögliche finanzielle Einbußen zu vermeiden oder zumindest zu minimieren. Die letzte Reform des Insolvenzrechts vom April 2017 im Bereich der Insolvenzanfechtung findet in dem Seminar Berücksichtigung.

Weitere Seminarschwerpunkte sind:

  • Welche Möglichkeiten zum Ausgleich offener Forderungen gibt es?
  • Wie reagiert man auf einen außergerichtlichen Schuldenbereinigungsplan des Schuldners (Stichwort: „Null-Pläne“)?
  • Was gilt es bei gerichtlichen Schuldenbereinigungsplänen zu beachten?
  • Welche Auswirkungen hat die Eröffnung des Insolvenzverfahrens auf das Festsetzungsverfahren des Jobcenters?
  • Wie geht man mit Widersprüchen gegen die Forderungen des Jobcenters im Prüfungstermin um?
  • Welche Auswirkungen hat das Insolvenzverfahren auf die Verjährungsfristen der Forderungen des Jobcenters?
  • Wie ist mit Einkünften des Insolvenzschuldners während des Insolvenz- bzw. Restschuldbefreiungsverfahrens umzugehen?
  • Wann und in welchem Umfang sind Vollstreckungsmaßnahmen möglich und sinnvoll?
  • Welche Auswirkungen hat das Insolvenzverfahren auf die Möglichkeit der Aufrechnung durch das Jobcenter?
  • Wie ist mit Forderungen umzugehen, die nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens entstehen?
  • Wie gestaltet sich die Anfechtung im Insolvenzverfahren?

Das neue Wohngeldrecht – Ansprüche auf Wohngeld rechtssicher prüfen

Das neue Wohngeldrecht – Ansprüche auf Wohngeld rechtssicher prüfen
(ein Seminar für die die Beratung, Betreuung und Fallbearbeitung in der Praxis)

Kurztitel: Wohngeldrecht

Nach der Reform von 2009 hat der Gesetzgeber das Wohngeldrecht 2016 erneut einer großen Reform unterzogen. Ziel der Reform war es, das Wohngeld zu erhöhen und mehr Menschen (wieder) aus der Grundsicherung herauszuholen. Auch war eine Entbürokratisierung angestrebt, um die Verwaltungen zu entlasten und den Anspruchsberechtigten zügig helfen zu können.

Das Seminar wendet sich an alle Verwaltungen, die Ansprüche auf Wohngeld prüfen, diesbezüglich beraten oder Wohngeldberechtigte betreuen. Im Fokus steht hierbei die Anspruchsprüfung: Wer ist grundsätzlich wohngeldberechtigt? Welche Haushaltsmitglieder sind zu berücksichtigen? Wie hoch ist die zu berücksichtigende Miete? Was ist bei der Einkommensermittlung zu beachten?

Wie bei allen Seminaren der Kommunalakademie steht die praktische Umsetzung der rechtlichen Vorgaben im Fokus. Es werden rechtliche Exkurse unternommen, wobei auf den Kenntnisstand der Teilnehmerinnen und Teilnehmer Rücksicht genommen wird.

Seminarschwerpunkte sind u. a.:

  • Rechtsquellen des Wohngeldrechts
  • Stellung des Wohngelds im sozialrechtlichen System
  • Überblick über die Reform von 2016
  • Wohngeldberechtigung
  • Ausschluss von Empfängern von Transferleistung oder wegen Sanktionen
  • besondere Personengruppen (Auszubildende, Studenten, Asylbewerber, Ausländer, …)
  • Verfahrensfragen (Antrag, Bescheid, Änderungen während des Bewilligungszeitraums)

Workshop: Pflegende Angehörige zwischen Beruf und Pflege – Wie schaffen wir es, dass Mitarbeiter weiterhin im Beruf bleiben?

Pflegende Angehörige zwischen Beruf und Pflege

Wie schaffen wir es, dass Mitarbeiter weiterhin im Beruf bleiben?

Mit dem stetigen Wandel in unserer Gesellschaft ist auch davon auszugehen, dass die Anzahl der Pflegebedürftigen in den Familien steigen wird. Dieser Herausforderung – in einer immer komplexeren Arbeitswelt – zu begegnen, erfordert vielfältige Lösungen, die in den Unternehmen gemeinsam mit den betroffenen Mitarbeitern gefunden werden müssen.

Der Gesetzgeber hat in diesem Kontext das Pflegezeitgesetz und das Familienpflegezeitgesetz verabschiedet. Nicht zuletzt auf Grund der Diskussion hinsichtlich fehlender Fachkräfte gilt es, Mitarbeiter in der Unterstützung pflegebedürftiger Angehöriger so zu begleiten, dass sie im Unternehmen während dieser Zeit, aber auch im Anschluss daran, gehalten und eingesetzt werden können.

In diesem Seminar gehen wir auf die Inhalte der beiden Gesetze ein. Anhand von Fallbeispielen wird gemeinsam nach Lösungswegen gesucht. Dabei werden auch die Leistungen der Sozialversicherung, insbesondere Pflegeversicherung, berücksichtigt.

Zielgruppe: Führungskräfte

Seminarinhalte:

  • Pflegebedürftigkeit im Sinne der Pflegeversicherung (SGB XI)
    • Feststellung und Antragsverfahren
  • Regelungen des Pflegezeitgesetzes und Familienpflegezeitgesetzes
    • vollständige Freistellung
    • Reduzierte Arbeitszeit
    • und deren Kombination
  • Abstimmung konkreter Maßnahmen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer
  • Veränderungen im Hilfebedarf

Leistungen für Ausländer im SGB II und SGB XII aus behördlicher Sicht

Leistungen für Ausländer im SGB II und SGB XII aus behördlicher Sicht

Das Seminar „Die Leistungen für Ausländer im SGB II und SGB XII“ schafft einen Überblick über die Regelungen für Ausländerinnen und Ausländer im Sozialgesetzbuch (SGB).
Zunächst werden alle Rechtsgrundlagen, Rechtsquellen und diverse (juristische) Begrifflichkeiten erörtert (Asylbewerber, Asylberechtigte, Flüchtlinge, Schutzsuchende, Drittstaatsangehörige, Besucher, Touristen und Unionsbürger).
Schwerpunkte dieses Seminars sind folgende:

  • Ausschlusstatbestände für Ausländer nach dem SGB II und die aktuelle Rechtsprechung des EuGH
  • Die Neuregelung des § 23 Abs. 3 SGB XII
  • Der Ausschluss der Leistung für Ausländer nach dem SGB XII
  • Die Sozialhilfeleistungen nach § 23 Abs. 3 Satz 3 - 6 SGB XII
  • Sicherstellung des Lebensunterhalts nach § 23 Abs. 3 Satz 3 - 6 SGB XII
  • Übersicht über die Aufenthaltsrechte von Unionsbürgern
  • Die Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (BSG)
  • Ansprüche nach dem Europäischen Fürsorgeabkommen (EFA) vom 11.12.1953
  • Die Überbrückungsleistungen nach dem SGB XII

Gerne können Sie zu diesem Seminar zuvor Fragen einsenden, auf die der Dozent eingeht. Wir bieten dieses Seminar auch als Inhouse-Veranstaltung an. Sollten weitere Fragen im Nachgang entstehen, können Sie diese ebenfalls einsenden.

Es wird empfohlen, eine aktuelle Version des Sozialgesetzbuches (SGB II) mitzubringen. (Dtv, Sozialgesetzbuch, ISBN 978-3-423-05024-1)

Die vorläufige Bewilligung nach § 41a SGB II

Die vorläufige Bewilligung nach § 41a SGB IILogo S

Die vorläufige Bewilligung nach § 41 a SGB II ist insbesondere bei vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Jobcenter immer wieder ein problematisches Verfahren.
Dies liegt einerseits an der Komplexität der Norm und andererseits an der rechtlichen Umsetzung derer.
Aufgrund der Problematik §41a SGB II ist es zunächst geboten, Bestandteile der Norm sowie Sinn und Zweck der vorläufigen Bewilligung zu erörtern.
Weitere Schwerpunkte dieses Seminars sind:

- Adressat, Form, Inhalt, Begründung des § 41a SGB II
- Leistungsvoraussetzungen und Bindungswirkung
- Mitwirkungspflichten
- Die abschließende Festsetzung
- Die Anrechnung und Erstattung erbrachter Leistungen
- Der Rechtsschutz gegen vorläufige Bewilligungen und die endgültige Festsetzung

 

Es können zu diesem Seminar zuvor Fragen eingesendet werden. Wir bieten dieses Seminar auch als Inhouse-Veranstaltung an. Sollten weitere Fragen im Nachgang entstehen, können Sie diese ebenfalls einsenden.
Es wird empfohlen, eine aktuelle Version des Sozialgesetzbuches (SGB II) mitzubringen.
Dtv, Sozialgesetzbuch, ISBN 978-3-423-05024-1

Eingliederungsvereinbarung nach § 15 SGB II, 37 Abs. 2 SGB III

Eingliederungsvereinbarung nach § 15 SGB II, 37 Abs. 2 SGB IIILogo S

Eine Eingliederungsvereinbarung (EGV) nach § 37 Abs. 2 SGB III oder § 15 SGB II ein öffentlich-rechtlicher Vertrag zwischen dem Jobcenter und einem Leistungsempfänger.
In der Eingliederungsvereinbarung sollen verschiedene Interessen zwischen Jobcenter und Leistungsempfänger fixieren werden; insbesondere welche Ermessensleistungen das Jobcenter erbringt und welche Bemühungen der Leistungsempfänger zu erbringen hat, um seine Arbeitslosigkeit zu beenden.
Erbringt der Leistungsempfänger die vereinbarten Eigenbemühungen nicht, so kann dies zu einer Sperre des Arbeitslosengeldes oder Minderung des Arbeitslosengeldes II führen.
Weitere Schwerpunkte dieses Seminars sind:

- Die Eingliederungsvereinbarung als öffentlich- rechtlicher Vertrag und deren rechtlichen Auswirkungen
- Inhalte und Struktur der Eingliederungsvereinbarung
- Die Dauer der Eingliederungsvereinbarung
- Der Abschluss der Eingliederungsvereinbarung (Jobcenter / kommunaler Träger
- Die Festlegung notwendiger Aktivitäten des Leistungsempfängers und möglicher Sanktionskonsequenzen
- Die Notwendigkeit der Individualität der jeweiligen Eingliederungsvereinbarung
- Die Rechtsfolgen und Eingliederungsvereinbarung als Verwaltungsakt
- Fallbeispiele zur Eingliederungsvereinbarung in der Praxis
- Die aktuelle Rechtsprechung zum § 15 SGB II, § 37 Abs. 2 SGB III

Es besteht die Möglichkeit zu diesem Seminar zuvor Fragen einzusenden. Wir bieten dieses Seminar auch als Inhouse-Veranstaltung an. Sollten weitere Fragen im Nachgang entstehen, können Sie diese ebenfalls einsenden.
Buchempfehlung. Es wird empfohlen, ein aktueller Gesetzestext zum SGB mitzubringen. (Dtv, SozialR, ISBN 978-3-423-05024-1)

Grundlagenseminar: Einführung in das Sozialrecht aus behördlicher Sicht

Grundlagenseminar: Einführung in das Sozialrecht aus behördlicher SichtLogo S

Das Sozialrecht dient der Erfüllung des grundgesetzlichen Auftrags zur Sicherung und Erhaltung des Sozialstaatsprinzips. Sozialrecht ist ein Teil des öffentlichen Rechts und damit geprägt von einem Subordinationsverhältnis zwischen der öffentlichen Verwaltung einerseits und dem Bürger als Sozialversichertem, Antragsteller oder Leistungsberechtigten andererseits. Die Konzeption in I bis XII sind die Kernbücher des Sozialrechts, welche in seiner Komplexität in der Verwaltung, in diversen Vereinen und Verbänden, aber auch beim Bürger zum Teil problematisch erscheinen.
Dieses Seminar richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Verwaltungen, kommunalen Unternehmen, Jobcentern, Vereinen und Verbänden, die aufgrund Ihrer Tätigkeit Überschneidungspunkte mit dem Sozialrecht in jeglicher Form haben.
Schwerpunkte des Seminars sind:

- Umfassender Überblick über das Sozialrecht und seine verschiedenen Bücher
- Sinn und Zweck des Sozialrechtes
- Gesetzliche Normierung / Das SGB I-SGB XII
- Leistungsansprüche aus dem Sozialrecht
- Sozialrechtliche Grundsätze
- Die Sozialversicherungszweige
- Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV)
- Die gesetzliche Rentenversicherung (GRV)
- Die gesetzliche Unfallversicherung (GUV)
- Die Pflegeversicherung (PV)
- Die Künstlersozialversicherung (KSV)
- Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG)
- Die Landwirtschaftliche Sozialversicherung (LSV)
- Aktuelle, gesetzliche Entwicklungen
- Der Amtsermittlungsgrundsatz und diverse Verfahrensgrundsätze des SGB
- Das Ermessen in Sozialrecht
- Rechtsbehelfe im Sozialrecht

Bestandteil dieses Seminars ist ein umfangreiches Skript und ein Teilnahmezertifikat.
Es besteht die Möglichkeit zu diesem Seminar zuvor Fragen einzusenden. Wir bieten dieses Seminar auch als Inhouse-Veranstaltung an. Sollten weitere Fragen im Nachgang entstehen, können Sie diese ebenfalls einsenden.
Buchempfehlung. Es wird empfohlen, ein aktueller Gesetzestext zum SGB mitzubringen. Dtv, SozialR, ISBN 978-3-423-05024-1

Das Pflegestärkungsgesetz in der Praxis

Das Pflegestärkungsgesetz in der PraxisLogo S

Mit den Pflegestärkungsgesetzen (PSG I bis III) wurde ein Paradigmenwechsel in der pflegerischen Versorgung vollzogen. Anhand von Fallbeispielen diskutieren wir Lösungsansätze für die Versorgung von pflegebedürftigen Menschen im häuslichen wie auch im stationären Bereich.
Dabei zeigen wir Unterschiede und Kombinationsmöglichkeiten auf, die dem Betroffenen eine gute Versorgung unter Berücksichtigung seiner persönlichen Bedürfnisse und seiner Situation ermöglichen. Wir klären auf der Basis des SGB XI die folgenden Fragestellungen:

• Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein um Leistungen nach dem SGB XI zu erhalten?
• Welche Leistungen stehen zur Verfügung?
• Wie bekomme ich diese Leistungen?
• Welche Aspekte sind über das SGB XI hinaus zu bedenken?

 

Es können zu diesem Seminar zuvor Fragen eingesendet werden. Wir bieten dieses Seminar auch als Inhouse-Veranstaltung an. Sollten weitere Fragen im Nachgang entstehen, können Sie diese ebenfalls einsenden.

Es wird empfohlen, eine aktuelle Version des Sozialgesetzbuches (SGB II) mitzubringen.
(Dtv, Sozialgesetzbuch, ISBN 978-3-423-05024-1)

Rechtliche Grundlagen der Pflege Angehöriger

Rechtliche Grundlagen der Pflege AngehörigerLogo S

Ziel der Pflegeversicherung ist die Versorgung von pflegebedürftigen Menschen zu unterstützen. Neben verschiedenen Leistungen durch professionelle Anbieter stehen auch Unterstützungen für die pflegenden Angehörigen zur Verfügung. Wir stellen die Situation der Angehörigen dar, beleuchten einige Aspekte und den Handlungsbedarf zu deren Sicherung während der Pflegezeit. Die folgenden Leistungen auf der Grundlage des SGB XI werden vorgestellt und erörtert:

• Soziale Absicherung der Pflegeperson
• Pflegekurse für Angehörige
• Vereinbarkeit von Pflege und Beruf: Pflegezeit und Familienpflegezeit
• Kurzzeitige Arbeitsverhinderung und Pflegeunterstützungsgeld
• Entlastungsleistung
• Urlaubs- und Krankheitsvertretung für die Pflegeperson (Verhinderungspflege)
• Finanzielle Unterstützung (Pflegegeld)

 

Es können zu diesem Seminar zuvor Fragen eingesendet werden. Wir bieten dieses Seminar auch als Inhouse-Veranstaltung an. Sollten weitere Fragen im Nachgang entstehen, können Sie diese ebenfalls einsenden.

Es wird empfohlen, eine aktuelle Version des Sozialgesetzbuches (SGB II) mitzubringen.
(Dtv, Sozialgesetzbuch, ISBN 978-3-423-05024-1)

Grundlagenseminar Sozialversicherungsrecht

Grundlagenseminar SozialversicherungsrechtLogo S

Wie stellt sich unsere Soziale Sicherung dar?
Unser Sozialversicherungssystem begleitet uns zu den Risiken – Krankheit, Arbeitslosigkeit, Erwerbsminderung, Pflegebedürftigkeit, Unfallversicherungsschutz am Arbeitsplatz. Damit soll jedem Einzelnen eine soziale Teilhabe in unserer Gesellschaft ermöglicht werden.
Ausgehend zu dem derzeit herausragenden Thema der Versorgung pflegebedürftiger Menschen in Deutschland beleuchten wir die Rolle der verschiedenen Versicherungszweige. Betroffene Menschen benötigen in dieser Situation natürlich in erster Linie die Leistungen der Pflegeversicherung. Ergänzend sind aber auch alle anderen Versicherungsträger einzubeziehen. Wir stellen die einzelnen Zuständigkeiten aber auch das Zusammenspiel der einzelnen Versicherungszweige – Kranken-, Pflege- Unfall- und Rentenversicherung sowie Bundesagentur für Arbeit – dar:

• Welcher Versicherungszweig ist zuständig?
• Welche Leistungen stehen zur Verfügung?
• Welche Ansprüche können von wem geltend gemacht werden?
• Welche Rolle spielt die Eigenverantwortung?

 

Es können zu diesem Seminar zuvor Fragen eingesendet werden. Wir bieten dieses Seminar auch als Inhouse-Veranstaltung an. Sollten weitere Fragen im Nachgang entstehen, können Sie diese ebenfalls einsenden.

Es wird empfohlen, eine aktuelle Version des Sozialgesetzbuches (SGB II) mitzubringen.
(Dtv, Sozialgesetzbuch, ISBN 978-3-423-05024-1)

Öffentlichkeitsarbeit im Recht / Social Media / Datenschutz

Der rechtssichere Umgang mit Urheberrechten und Social Media in der Verwaltung

Der rechtssichere Umgang mit Urheberrechten und Social Media in der Verwaltung

Kurztitel: Social Media

Soziale Netzwerke wie Facebook oder Xing ermöglichen es Nutzern, sich untereinander mit Beiträgen, Inhalten und Profilen aktiv auszutauschen. Auch für die öffentliche Verwaltung bieten sich interessante Möglichkeiten. Den Chancen stehen aber auch Unsicherheiten gegenüber: Gibt es rechtliche Fallstricke, die man kennen sollte?

Ziel des Seminars ist es, anhand typischer Problemstellungen in der Praxis die rechtlichen Risiken, aber auch Maßnahmen zur Vermeidung von Rechtsverstößen aufzuzeigen und so die nötige Sicherheit im Umgang mit Social Media zu vermitteln. Schwerpunkte sind dabei:

  • Umgang mit fremdem geistigem Eigentum
  • Verwendung von Fotos
  • Nutzungsverträge und Allgemeine Geschäftsbedingungen
  • die einschlägigen datenschutzrechtlichen Erfordernisse

Bitte beachten Sie auch das Seminar „Die Öffentlichkeitsarbeit der Kommunen und ihre rechtlichen Grundlagen in der Praxis“, das am Folgetag am gleichen Ort stattfindet. Beide Seminare können zusammen, aber auch unabhängig voneinander gebucht werden.

Seminarleiter ist jeweils RA Dr. Michael Kanz, der seine Dissertation zu einem medienrechtlichen Thema verfasst hat. Medienrechtliche Themen gehören zu den Schwerpunkten seiner Anwaltstätigkeit. Er ist langjähriger Dozent der Akademie

Die Öffentlichkeitsarbeit der Kommunen und ihre rechtlichen Grundlagen in der Praxis

Die Öffentlichkeitsarbeit der Kommunen und ihre rechtlichen Grundlagen in der Praxis

Kurztitel: Öffentlichkeitsarbeit

Öffentlichkeitsarbeit gewinnt für moderne Kommunen immer mehr an Bedeutung, sie ist aber auch komplex und auf Seiten vieler Mitarbeiter(innen) oft mit diversen Unsicherheiten verbunden. Ziel des Seminars ist es, hier Hilfestellung zu bieten und anhand typischer Fragestellungen in der Praxis wichtige rechtliche Fallstricke sowie die rechtlichen Grundlagen der Öffentlichkeitsarbeit aufzuzeigen.

Schwerpunkte sind dabei:

  • Amtsblätter und ihre rechtlichen Grundlagen, „erweiterte Amtsblätter“ mit redaktionellen Inhalten: Welche Inhalte sind jenseits bloßer amtlicher Bekanntmachungen zulässig?
  • Der Umgang mit fremden, urheberrechtlich geschützten Inhalten: In welchen Grenzen darf man z.B. fremde Texte zitieren, in Pressespiegeln verwenden oder ggf. vollständig übernehmen?
  • Gewinnspiele, Preisausschreiben und Verlosungen – was ist rechtlich zu beachten? Das praktische Beispiel des Fotowettbewerbs einer Gemeinde (auf Teilnehmerwunsch auch weitere Beispiele)
  • Öffentlichkeit von Sitzungen kommunaler Gremien; Transparenz auch für nichtöffentliche Tagesordnungspunkte
  • Die Berichterstattung der Medien über die Gemeinde und kommunale Unternehmen – der rechtssichere Umgang mit den Informationsansprüchen der Presse

Bitte beachten Sie auch das Seminar „Der rechtssichere Umgang mit Urheberrechten und Social Media in der Verwaltung“, das am Vortag am gleichen Ort stattfindet. Beide Seminare können zusammen, aber auch unabhängig voneinander gebucht werden.

Seminarleiter ist jeweils Herr RA Dr. Michael Kanz, der seine Dissertation zu einem medienrechtlichen Thema verfasst hat. Medienrechtliche Themen gehören zu den Schwerpunkten seiner Anwaltstätigkeit. Er ist langjähriger Dozent der Akademie.

Einführung in das Datenschutzrecht für Kommunen

Einführung in das Datenschutzrecht für Kommunen

Durch das Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung am 25.05.2018 ist der Datenschutz wieder in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung gerückt. Im Seminar werden die Grundlagen des Datenschutzes ebenso ausführlich behandelt wie datenschutzrechtliche Fragestellungen, die in der täglichen Arbeit von Kommunalverwaltungen typischerweise auftreten.

Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter von Kommunalverwaltungen sowie an Bürgermeister und Gemeinderäte, die sich mit dem (neuen) Datenschutzrecht vertraut machen möchten.

Weitere Schwerpunkte des Seminars sind:

  • Rechtmäßigkeit der Verarbeitung von Daten
  • Rechte des Betroffenen
  • Auftragsverarbeitung im kommunalen Bereich
  • Wesentliche Pflichten eines kommunalen Verarbeiters
  • Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten
  • Sicherheit personenbezogener Daten / Technisch-organisatorische Maßnahmen
  • Datenschutz-Folgenabschätzung
  • Kommunales Datenschutzkonzept
  • Rechtsfolgen kommunaler Datenschutzverstöße
  • Einzelfragen zum kommunalen Datenschutz
  • Umgang mit Bürgeranfragen und Auskunftsbegehren
  • Arbeit des Gemeinderates
  • Elektronische Verwaltung
  • Videoüberwachung durch Behörden
  • Beschäftigtendatenschutz
  • Informationsrechte der Bürger nach dem Umweltinformationsgesetz und dem Verbraucherinformationsgesetz
  • Kommunale Internetpräsenz, Newsletter und Social Media Auftritte

Es können zu diesem Seminar zuvor Fragen eingesendet werden. Wir bieten dieses Seminar auch als Inhouse-Veranstaltung an. Sollten weitere Fragen im Nachgang entstehen, können Sie diese ebenfalls einsenden.

Steuerrecht

Grundlagen des Steuerrechts / Crashkurs -nicht nur für QuereinsteigerInnen

Grundlagen des Steuerrechts / Crashkurs -nicht nur für QuereinsteigerInnen (zweitätig)Logo S

Das zweitägige Seminar „Grundlagen des Steuerrechts“ richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von (Finanz-) Verwaltungen, kommunale Unternehmen und Zweckverbänden aller Art, die mit steuerrechtlichen Fragestellungen betraut sind.

Nicht selten liegt eine steuerrechtliche Ausbildung länger zurück oder das Steuerrecht muss aus den unterschiedlichsten Gründen neu erlernt oder aufgefrischt werden. An zwei Tagen soll ein vollständiger Überblick über das gesamte Steuerrecht gegeben werden.

Schwerpunkt des Seminars sind u. A.:

  1. 1. Tag:
  • · Systematische Einordnung des Steuerrechts
  • · Die Abgabenordnung (AO)
  • · Rechtsquellen des Steuerrechts / Steuerarten / Begrifflichkeiten
  • · Steuerliche Nebenleistungen / Die Steuerhoheit / Grundlagen der Steuerprinzipien
  • · Überblick über die Steuerarten (Einkommenssteuer / Umsatzsteuer / etc.)
  • · Übersicht über die Steuertatbestände
  • · Das Steuerschuldverhältnis (Ansprüche)
  • · Entstehung und Erlöschung des Steuerschuldverhältnisses
  • · Die Haftungsfragen / Haftungstatbestände der AO
  • · Das Besteuerungsverfahren (Besteuerungsgrundsätze / Auskunft / Beratung)
  • · Die Steuerfestsetzung (§§ 155 ff. AO)
  • · Der Feststellungsbescheid (§§ 179 ff. AO)
  1. 2. Tag:
  • · Der Aufbau der Finanzverwaltung (örtliche und sachliche Zuständigkeit)
  • · Das Ermittlungsverfahren des Finanzamts (Mitwirkungs- und Auskunftspflichten, etc.)
  • · Außenprüfung und Steuerfahndung
  • · Korrekturen von Verwaltungsakten (Berichtigung nach §129 AO)
  • · Rücknahme und Widerruf von Verwaltungsakten (§§ 130, 131 AO)
  • · Aufhebung und Änderung von Steuerbescheiden (§§ 172 ff. AO)
  • · Korrektur von Folgebescheiden / Korrekturarten
  • · Steuererhebung und Vollstreckung (Fälligkeit / Säumnis / Zinsen)
  • · Das Einspruchsverfahren (Überblick über Rechtsbehelfe)
  • · Die Einspruchsentscheidung

Bitte bringen Sie eine aktuelle Version der Abgabenordnung (AO) mit.

Gern können Sie uns zuvor konkrete Fragen einsenden. Wir bieten dieses Seminar auch als Inhouse-Veranstaltung an.

Bestandteil des Seminars ist ein umfangreiches Skript, sowie ein Teilnahmezertifikat

Einkommensermittlung bei Selbstständigen und Gewerbetreibenden

Einkommensermittlung bei Selbstständigen und Gewerbetreibenden

Ob es nun um die Bescheidung von Anträgen auf Erteilung eines Wohnberechtigungsscheins, auf Gewährung von Wohngeld, Elterngeld, Grundsicherung, Ausbildungsförderung, wirtschaftlichen Hilfen, Seniorenpässen oder Pässen für Geringverdiener oder um die Berechnung von Elternunterhalt, Gebühren für Kindertagesbetreuung, Hortkosten und vieles andere geht:

In all diesen Fällen sind Sie damit befasst, Einkommen von Bescheidadressaten oder deren Unterhaltsverpflichteten zu berechnen.

Das bereitet kaum Schwierigkeiten, solange es sich um Einkünfte aus nichtselbständiger Tätigkeit oder Altersrenten handelt. Erheblich komplexer ist die Beurteilung der Einkommensverhältnisse, sobald das Einkommen Selbständiger und Gewerbetreibender zugrunde zu legen ist oder Einkünfte aus Kapitalvermögen, Vermietung und Verpachtung erzielt werden.

Dieses Seminar soll Ihnen helfen, steuerliche wie handelsrechtliche Gewinnermittlungen strukturiert zu lesen und sämtliche Einkommensquellen des Bürgers anhand seiner Steuerbescheide aufzudecken.

Gern können Sie uns zuvor konkrete Fragen einsenden. Wir bieten dieses Seminar auch als Inhouse-Veranstaltung an.

Bestandteil des Seminars ist ein umfangreiches Skript, sowie ein Teilnahmezertifikat.

Seminarleiter ist RA Matthias Hausmann, Fachanwalt für Steuerrecht.

Das aktuelle Steuerverfahrensrecht

Das aktuelle Steuerverfahrensrecht

Zu den Aufgaben kommunaler Steuerverwaltung gehört es regelmäßig, Haftungsbescheide nach § 191 AO zu erlassen. Um das angestrebte Ziel, neben dem gegebenenfalls zahlungsunfähigen Steuerschuldner andere Personen erfolgreich in Haftung zu nehmen, erreichen zu können, ist die umfassende Kenntnis und fehlerfreie Anwendung steuerlichen Verfahrensrechts notwendig.

Anhand einer Fallstudie über einen umfangreichen gewerbesteuerlichen Haftungsfall aus der steueranwaltlichen Praxis wollen wir mit Ihnen die Highlights des Steuerverfahrensrechts

Im Rahmen der Fallstudie werden sie mit unserem Dozenten unter anderem folgende Themengebiete besprechen:  

  • Wirksame Festsetzung und Bekanntgabe gegenüber dem Steuerpflichtigen
  • Wiedereinsetzung
  • Drittwirkung der Steuerfestsetzung
  • Festsetzungsverjährung von Steuerbescheiden
  • Änderung von Steuerbescheiden
  • Adressaten des Haftungsbescheides, Auswahl der richtigen Haftungsnorm, Umdeutung des fehlerhaften Haftungsbescheides
  • Pflichtverletzung, Kausalität, Ermessen
  • Festsetzungsverjährung des Haftungsbescheides

Nach verbindlicher Anmeldung zu unserem Seminar erhalten Sie die Fallschilderung, so dass Sie sich, sofern Sie Zeit finden, auf das Seminar vorbereiten und vorab Fragen an den Dozenten richten können, welche dieser im Seminar gern aufgreifen wird.

Eine Vorbereitung durch Sie ist aber natürlich nicht zwingend erforderlich. Gern können Fragen zuvor eingereicht werden. Bestandteil der Veranstaltung ist ein umfangreiches Skript.

Wir bieten dieses Seminar auch als Inhouse-Veranstaltung an.

Die Besteuerung von Kommunen, kommunalen Unternehmen und kommunalen Körperschaften

Die Besteuerung von Kommunen, kommunalen Unternehmen und kommunalen KörperschaftenLogo S

Das aktuelle Steuerrecht setzt für Kommunen und Zweckverbände eine intensive Auseinandersetzung mit rechtlichen Normen voraus. Dieses Seminar richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kommunalen Finanzverwaltung, sowie an die jeweiligen Finanzverwaltungen von kommunale Unternehmen und Zweckverbänden.

In diesem Seminar werden folgende Inhalte vermittelt:

  1. Aktuelle Tendenzen in der Besteuerung der öffentlichen Hand
  2. § 50a EStG: Sondervorschriften für beschränkt Steuerpflichtige
  3. Umsatzsteuer-Organschaft: Vorteile, Nachteile, Risiken
  4. Umkehrung der Steuerschuldnerschaft gem. § 13b UStG
  5. Innergemeinschaftlicher Erwerb, § 1a UStG
  6. Steuerliche Fragestellungen zu § 2b UStG und ihre Umsetzung in Gemeinden und kommunalen Unternehmen
  7. Rechtlicher Rahmen des Vorsteuerabzugs unter Berücksichtigung der Rechtsprechung
  8. Anforderungen an den Vorsteuerabzug während des Übergangszeitraums
  9. Technische Anforderungen an die Finanzsoftware
  10. Anpassungen im Buchungsablauf und in den Kontenplänen
  11. Ermittlung und Anwendung von Quoten im Buchungsgeschäft
  • Besteuerung kommunaler Unternehmen / kommunalen Körperschaften
  1. Haftung im Steuerrecht
  2. Geltendmachung des Steueranspruches durch Haftungsbescheid als Verlängerung der Vollstreckung gegen den Schuldner, gesetzliche Grundlagen (§§ 191, 219 AO) und Ermessensausübung
  3. Mögliche Haftungsnormen nach AO, Einzelsteuergesetze
  4. Der wichtigste Anwendungsfall: § 69 AO, insbesondere die Vertreterhaftung (Landrat, Bürgermeister, Geschäftsführer einer GmbH)

Es können zuvor Fragen an den Dozenten eingesendet werden. Bestandteil dieses Seminars ist ein umfangreiches Skript und ein Teilnahmezertifikat.

Wir bieten dieses Seminar auch als Inhouse-Veranstaltung an.

Melde-, Pass- und Ausweisrecht, Migrationsrecht

Das Bundesmeldegesetz in der Praxis

Das Bundesmeldegesetz in der Praxis

Kurztitel: Bundesmeldegesetz

Die rechtlichen Anforderungen an die Arbeit im Meldeamt werden häufig unterschätzt, zuweilen auch von Vorgesetzten. Nirgendwo sonst in den kommunalen Verwaltungen wird jedoch mit derart vielen personenbezogenen Daten gearbeitet wie im Meldeamt. Fragen der Übermittlung von Daten sowohl zwischen den Behörden als auch an Private spielen im Alltag der Meldeämter eine erhebliche Rolle. Die gesetzlichen Regelungen müssen dabei strikte Beachtung finden. Derzeit kommen – als Auswirkungen der EU-Datenschutzgrundverordnung – anstehende Gesetzesänderungen hinzu, die nach der Billigung durch den Bundesrat am 20.09.2019 in Kürze in Kraft treten.

Seminarschwerpunkte:

  • Bundesmeldegesetz zum 01.11.2015, Nachbesserungen zum 01.11.2016; als Auswirkungen der EU-Datenschutzgrundverordnung: derzeit anstehende Neuregelungen
  • Meldepflichten, Ausnahmen, Wohnungsgeberbestätigung
  • Meldegeheimnis
  • Melderegisterauskünfte: einfache und erweiterte (mit anstehenden Neuregelungen), Gruppenauskünfte
  • Datenübermittlungen zwischen Meldebehörden, rathausinterne Datenweitergabe und Datenübermittlungen an sonstige öffentliche Stellen
  • Auskunfts- und Übermittlungssperren im Überblick

Textausgaben des BMG und der Verwaltungsvorschriften werden zur Verfügung gestellt.

Bitte beachten Sie auch das Seminar Melderecht speziell: Die Auskunftssperre in der Praxis, das am Folgetag am gleichen Ort stattfindet. Beide Seminare können zusammen, aber auch unabhängig voneinander gebucht werden.

Melderecht spezial: Die Auskunftssperre in der Praxis

Melderecht spezial: Die Auskunftssperre in der Praxis

Kurztitel: Auskunftssperre

In unseren allgemeinen Seminaren zum Bundesmeldegesetz stoßen wir auf Seiten unserer Kursteilnehmer oft auf eine gewisse Unsicherheit, wenn es um Auskunftssperren wegen Gefährdung nach § 51 BMG geht. Aber auch die anderen Auskunfts- und Übermittlungssperren bedürfen einer näheren Betrachtung: Anhand zahlreicher Fallbeispiele vermitteln wir die nötige Rechtssicherheit im Umgang mit solchen Sperren.

Schwerpunkte sind dabei:

  • Systematik der verschiedenen Auskunfts- und Übermittlungssperren; jeweilige Wirkungen der Sperren
  • Auskunftssperre wegen Gefährdung nach § 50 BMG – Veranlassung und Voraussetzungen einer Sperre, Vorgehensweise bei der Eintragung, Verfahren bei Anfragen, in der Praxis häufige Konstellationen
  • Sperren aufgrund eines Widerspruchs
  • Sperren von Amts wegen (Adoptionsgeheimnis, Transsexuelle) nach § 51 Abs. 5 BMG
  • richtiger Umgang mit den (vielfach kritisierten) bedingten Sperrvermerken

Das Seminar findet in der Regel am Folgetag zum Seminar „Das Bundesmeldegesetz in der Praxis seit dem 1. November 2015“ am selben Ort statt. Beide Seminare können zusammen, aber auch unabhängig voneinander gebucht werden.

Es wird gebeten, eine Textausgabe des BMG mitzubringen.

Melderecht spezial: Die Anerkennung ausländischer Urkunden

Die genauen Inhalte des Seminars werden wir hier in Kürze veröffentlichen.

Das Erkennen gefälschter Ausweisdokumente und Gesichtsprofiling in der Behörde

Das Erkennen gefälschter Ausweisdokumente und Gesichtsprofiling in der Behörde

Kurztitel: Fälschungserkennung und Profiling

Häufig legen Kriminelle den Melde- und anderen Behörden falsche oder verfälschte Dokumente vor, um sich so eine staatlich autorisierte Falschidentität zuzulegen. Es besteht ein hoher Bedarf an falschen Identitäten, die vor allem mit gefälschten und verfälschten Ausweisdokumenten begründet werden. Alle Formen der kriminellen Generierung von Geld, der Sicherung krimineller Gewinne und der Geldwäsche bis hin zur Finanzierung von Terrorismus vollziehen sich über mit Falschidentitäten eröffneten Konten. Fälschungen durchziehen somit alle Bereiche der Kriminalität, egal ob Betrug, Schwarzarbeit, Organisierte Kriminalität, Schleppen und Schleusen, Kfz-Erlangung und vieles mehr.

Ziel des Seminars ist es, Mitarbeiter(innen) in den kommunalen Verwaltungen anhand praktischer Übungen zu befähigen, Fälschungen zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Das allgemeine Prüfschema einer Identität aufgreifend, das bei dem Erkennen von Verhaltenshinweisen beginnt und über ein Gesichtsprofiling zum Erkennen von Fälschungsmerkmalen führt, sind die Schwerpunkte in diesem Seminar:

  • Möglichkeiten der Verhaltenserkennung (Kurzvorstellung)
  • Gesichtsprofiling – Erkennen, ob es sich bei der auf einem Ausweis abgebildeten Person auch tatsächlich um die den Ausweis vorlegende Person handelt
  • Erkennen von Fälschungsmerkmalen auf Ausweisen
  • Kenntnisse zum Aufbau von Ausweisen und Prüfmöglichkeiten

Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Komplexität des Themas dieses Seminar bis 17:00 Uhr andauert und in enger Verbindung mit dem Seminar „Verhaltenserkennung durch bewusste Wahrnehmung und Erkennen von täuschendem Verhalten“ steht. Beide Seminare können zusammen, aber auch unabhängig voneinander gebucht werden.

Seminarleiter ist jeweils der Erste Kriminalhauptkommissar a.D. Wolfgang Volland, der seit seiner Versetzung in den Ruhestand ein in 42 Dienstjahren als Kriminalbeamter gesammeltes Erfahrungswissen zur Verfügung stellt. Er ist freier Dozent unter anderem an der Hochschule für Wirtschaft und Recht, der Kripo Akademie des Bundes Deutscher Kriminalbeamter und der Polizeiakademie Berlin sowie weiteren Bedarfsträgern, wie Banken, Bankenverbänden, dem Bundeskriminalamt, Behörden und Verpflichteten nach dem Geldwäschegesetz.

Verhaltenserkennung durch bewusste Wahrnehmung und Erkennen von täuschendem Verhalten

Verhaltenserkennung durch bewusste Wahrnehmung und Erkennen von täuschendem Verhalten

Kurztitel: Verhaltenserkennung

Wir können den Menschen nicht ins Gehirn sehen. Verhaltenserkennung durch bewusste Wahrnehmung unter Ausschluss von Wahrnehmungsfehlern, die sich auf zuverlässige und für uns wahrnehmbare Merkmale stützt, hilft jedoch, abgesicherte Rückschlüsse auf Absichten, Ziele und Motive des Anderen zu ziehen: Was beabsichtigt er, was will er tun?

Ziel des Seminars ist es, Mitarbeiter(innen) in den kommunalen Verwaltungen zu befähigen:

  • ihre Wahrnehmung besser zu fokussieren
  • Gestik und Mimik einzuordnen, körpersprachliche Signale zu erkennen
  • Hinweise auf Täuschungsversuche anhand der verbalen und nonverbalen Kommunikation festzustellen und dies im Umgang mit Menschen wirkungsvoll einzusetzen
  • täuschendes Verhalten zu erkennen bzw. entsprechende Warnsignale zu deuten und sich darauf einzustellen

Dieses Seminar richtet sich auch an Führungskräften, die diese Inhalte nicht nur im Umgang mit Kunden benötigen, sondern sie auch im Rahmen ihrer Fürsorgepflichten auf die Mitarbeiter bezogen einsetzen können.

 

Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Komplexität des Themas dieses Seminar bis 17.00 Uhr andauert und in enger Verbindung mit dem Seminar „Das Erkennen gefälschter Ausweisdokumente und Gesichtsprofiling in der Behörde“ steht. Beide Seminare können zusammen, aber auch unabhängig voneinander gebucht werden.

Seminarleiter ist jeweils der Erste Kriminalhauptkommissar a.D. Wolfgang Volland, der seit seiner Versetzung in den Ruhestand ein in 42 Dienstjahren als Kriminalbeamter gesammeltes Erfahrungswissen zur Verfügung stellt. Er ist freier Dozent unter anderem an der Hochschule für Wirtschaft und Recht, der Kripo Akademie des Bundes Deutscher Kriminalbeamter und der Polizeiakademie Berlin sowie weiteren Bedarfsträgern, wie Banken, Bankenverbänden, dem Bundeskriminalamt, Behörden und Verpflichteten nach dem Geldwäschegesetz.

Grundlagenseminar: Einführung ins Migrationsrecht

Grundlagenseminar: Einführung ins MigrationsrechtLogo S

Das Migrationsrecht ist ein sehr weitläufiges Rechtsgebiet. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diversen Vereinen, Verbänden, Behörden und Jobcentern haben täglich mit dem Migrationsrecht zu tun oder müssen dieses gezielt anwenden.
Dazu ist ein solides Wissen in diesem Bereich unabdingbar.
Schwerpunkte des Seminars sind:

- Der Überblick über das gesamte Migrationsrecht
- Begriffsbestimmung innerhalb des Migrationsrechts (Ausländer, Unionsbürger, Drittstaatsangehörige, Asylbewerber, Asylberechtigte, Flüchtlinge, Schutzsuchende)
- Welche Gesetze werden tangiert? Welche Gesetze sind aktuell?
- Grundsätze des deutschen Rechts / Rechtsquellen / Überschneidungen
- Reaktionen des deutschen Rechts
- Der deutsche Staatsaufbau / Verwaltungsaufbau
- Grundlagen über das Asylverfahren / Historische Begründung / Überblick
- Ablauf deutsches Asylverfahren (Registrierung, Antragstellung, Dublin-Verfahren)
- Entscheidungsmöglichkeiten des Bundesministerium für Migration und Flüchtlinge (BAMF)
- Das Aufenthaltsgesetz / Regelungsinhalt, Aufenthaltstitel
- Die Duldung

Es besteht die Möglichkeit zu diesem Seminar zuvor Fragen einzusenden. Wir bieten dieses Seminar auch als Inhouse-Veranstaltung an. Sollten weitere Fragen im Nachgang entstehen, können Sie diese ebenfalls einsenden.
Buchempfehlung. Es wird empfohlen, ein aktueller Gesetzestext des Ausländerrechts zum Seminar mitzubringen. (Dtv, AusländerR, ISBN 978-3-423-05537-6)

Grundlagen der Arbeitsintegration für Flüchtlinge

Grundlagen der Arbeitsintegration für Flüchtlinge

Der Inhalt wird zum jetzigen Zeitpunkt erarbeitet und wird in nächster Zeit online sein.
Haben Sie konkrete Fragen oder Anregungen?
Schreiben Sie uns: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bußgeld und Zwangsmittel

Bußgeldverfahren – die rechtssichere Handhabung in der Praxis

Bußgeldverfahren – die rechtssichere Handhabung in der Praxis

Kurztitel: Bußgeldverfahren

Das Bußgeldverfahren muss häufig von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (zusätzlich) übernommen werden, denen wichtige rechtliche Fallstricke allenfalls oberflächlich vermittelt wurden. Immer wiederkehrende, typische Fehler sind die Folge. Ziel des Seminars ist es, solch typische Fehlerquellen aufzuzeigen. Investieren Sie lieber in Seminarkosten statt in die Anwaltsgebühren der Bürger, die die Einstellung des Verfahrens erwirken konnten.

Seminarschwerpunkte:

  • Ablauf des Bußgeldverfahrens
  • Abgrenzung Bußgeld – Zwangsgeld
  • Verfahrensgrundsätze
  • Beweismittel und ihre Verwertung
  • Bemessung der Geldbuße
  • Erlass des Bußgeldbescheids
  • Verjährung und andere Verfolgungshindernisse
  • Einstellung des Verfahrens

Es wird gebeten, eine Textausgabe des OWiG mitzubringen.

Über Ihre Anmeldung würden wir uns sehr freuen. Gerne können Sie auch die Gelegenheit nutzen, uns inhaltliche Fragen vorab zukommen zu lassen. Das hilft uns, das Seminar noch praxisrelevanter zu gestalten.

Die Zwangsmittel: Zwangsgeld, Ersatzvornahme und unmittelbarer Zwang

Die Zwangsmittel: Zwangsgeld, Ersatzvornahme und unmittelbarer Zwang

Kurztitel: Zwangsmittel

Rechte und Pflichten jedes Einzelnen sind in Gesetzen geregelt. Manch einer will jedoch nur seine Rechte kennen, nicht seine Pflichten. Wie aber kann der Einzelne zur Pflichterfüllung angehalten werden? Wie können Sie Ihre Verfügungen durchsetzen? Ein Bußgeld, wie oft in der Praxis versucht, ist dafür denkbar ungeeignet.

Da der Gesetzgeber aber an alle denkbaren Situationen gedacht hat, stehen diverse Zwangsmittel zur Verfügung: Zwangsgeld, Ersatzvornahme und unmittelbarer Zwang.

Über die Voraussetzungen und Verfahrensweisen zur Anwendung dieser Zwangsmittel informieren wir Sie in unserem Seminar.

Weitere Schwerpunkte sind:

  • Der Verwaltungsakt als Vollstreckungstitel
  • Zuständigkeiten für die Zwangsmittelanwendung
  • Verfahrensschritte zur Eigenvollstreckung
  • Wann sollte welches Zwangsmittel zur Anwendung kommen?
  • Bestimmung der Kosten einer Ersatzvornahme
  • Wann sind Zwangsmittel unzulässig?

Bußgeldverfahren spezial: Die Vollstreckung von Bußgeldentscheidungen nach §§ 96 bis 104 Ordnungswidrigkeitengesetz (OwiG) aus behördlicher Sicht

Bußgeldverfahren spezial: Die Vollstreckung von Bußgeldentscheidungen nach §§ 96 bis 104 Ordnungswidrigkeitengesetz (OwiG) aus behördlicher Sicht

Zunächst: Das Seminar „Bußgeldverfahren – die rechtssichere Handhabung in der Praxis“ behandelt die Grundlagen des Bußgeldverfahrens.

Im Folgeseminar „Bußgeldverfahren speziell: Die Vollstreckung von Bußgeldentscheidungen nach §§ 96 – 104 Ordnungswidrigkeitengesetz (OwiG) aus behördlicher Sicht“ geht es schwerpunktmäßig um die behördenrelevante Vollstreckung und Vollstreckbarkeit der Bußgeldentscheidung und um die Erzwingungshaft.

Weitere Schwerpunkte des Seminars sind:

  • Die Vollstreckung des Bußgeldbescheides
  • Die Vollstreckung der gerichtlichen Bußgeldentscheidung
  • Zahlungserleichterungen und die Verrechnung von Teilbeträgen
  • Die Beitreibung der Geldbuße
  • Die Anordnung von Erzwingungshaft (Rechtsnatur / Anwendungsbereich / Voraussetzungen / Das Verfahren der Erzwingungshaft
  • Die Dauer der Erzwingungshaft (Abs. 3)
  • Die Aufhebung des Anordnungsbeschlusses
  • Die Erzwingungshaft gegen Jugendliche und Heranwachsende und Abgeordnete
  • Die Kostentragung
  • Vollstreckung von Nebenfolgen, die zu einer Geldzahlung verpflichten
  • Die Nachträgliche Entscheidung über die Einziehung
  • Die Vollstreckung in den Nachlass
  • Das nachträgliches Strafverfahren
  • Das Verfahren bei gerichtlicher Entscheidung

Das Seminar bieten wir gern als Inhouse-Seminar an.

Fragen können Sie zuvor oder im Nachgang einsenden.

Es wird empfohlen, eine aktuelle Version des Ordnungswidrigkeitengesetzes (OwiG) mitzubringen: ISBN 978-3-423-05022-7 (Dtv, OwiG)

Besondere Rechtsgebiete in der Verwaltung

Grundlagenseminar: Schulrecht kompakt

Schulrecht: Grundlagenseminar: Schulrecht kompakt

Unser „Grundlagenseminar: Schulrecht kompakt“ beschäftigt sich mit den Grundlagen des allgemeinen Schulrechts der Länder (Vergabe von Schulnoten und pädagogische Arbeit der Schulen) und mit praktisch relevanten schulrechtlichen Themen, deren behördlicher Anwendungsbereich stetig wächst.

Nicht nur Eltern, sondern auch Pädagoginnen und Pädagogen und Verwaltungsmitarbeiterinnen und Verwaltungsmitarbeiter legen großen Wert darauf, ihr bisheriges Wissen über das aktuelle Schulrecht stetig zu erweitern und offene Fragestellungen hinreichend geklärt zu bekommen.

Das Seminar gliedert sich in folgende Themenbereiche auf:

  • Die Notenvergabe: Probleme rund um die Bildung mündlicher Noten, Probleme rund um die Bildung schriftlicher Noten, die Notengewichtung, die Notenbildung, Transparenz der Noten und Fragen zu Hausaufgaben.
  • Pädagogische Arbeit der Schule (erzieherische Maßnahmen und Ordnungsmaßnahmen): Sachverhaltsaufklärung (Anhörung im Sinne des §28 VwVfG und weitere Ermittlungen), Umgang mit schwierigen Konstellationen (außerschulische Sachverhalte, Kollektivsachverhalte, Fälle beteiligter Mitschüler, Automatismen) und Auswahl der richtigen Ordnungsmaßnahme (inhaltliche Anforderungen und Verhältnismäßigkeit).
  • Einschulung / Zurückstellung von der Schule/ vorzeitige Einschulung
  • Umgang mit Schülerinnen und Schülern mit Teilleistungsstörungen (Legasthenie, Dyskalkulie) und Nachteilsausgleiche
  • Umgang mit verhaltensauffälligen Schülerinnen und Schülern (ADHS, Autismus): Sanktionen und Nachteilsausgleiche
  • Sonderpädagogischer Förderbedarf und Inklusion
  • Aufsichtspflicht (kontinuierliche, präventive und aktive Aufsicht sowie praktisch relevante Sonderkonstellationen) und Haftung
  • Mobbing in der Schule
  • Ausgewählte Fragestellungen zur Schulorganisation und Unterricht und weitere Themen mit rechtlichen Inhalten

Es besteht die Möglichkeit, konkrete Fragestellungen zuvor einzusenden. Sollten weitere Fragen auch nach dem Seminar auftreten, sind wir jederzeit für Sie ansprechbar.

Zum Seminar gehört ein umfangreiches Skript.

Grundlagen des Vergaberechts in der Verwaltung

Die genauen Inhalte des Seminars werden wir hier in Kürze veröffentlichen.

Grundlagenseminar Gewerberecht – das stehende Gewerbe

Gewerberecht: Grundlagenseminar Gewerberecht – das stehende Gewerbe

Unser „Grundlagenseminar Gewerberecht- das stehende Gewerbe“ verschafft einen intensiven Überblick über die Grundsätze des Gewerberechts (stehendes Gewerbe) in der behördlichen Praxis.

Es beleuchtet zunächst die verfassungsrechtlichen Grundlagen des Art. 12 GG, sowie die grundsätzlichen Merkmale eines Gewerbes.

Weitere Seminarschwerpunkte sind:

  • Abgrenzung des Gewerbes zur Freiberuflichkeit und deren Zuständigkeiten (vgl. §18 Abs. 1 EstG)
  • Abgrenzung zur Scheinselbstständigkeit und dessen Merkmale
  • die grundsätzliche Anzeigenpflicht des Gewerbes
  • Voraussetzung des erlaubnisfreien / erlaubnispflichtigen Gewerbes
  • Rechte und Pflichten des Gewerbetreibenden aus Sicht der Behörde
  • Rechte und Pflichten des Gewerbetreibenden
  • Rechte und Pflichten der Gewerbebehörde
  • Abgrenzung zur IHK, zur Handwerkskammer und zu den Finanzbehörden
  • Einschränkungen der Gewerbefreiheit
  • die notwendige Erlaubniserteilung / Erlaubnisversagung
  • die Gewerbeuntersagung
  • das Gewerbe als Nebentätigkeit

Es besteht die Möglichkeit, konkrete Fragestellungen zuvor einzusenden. Sollten weitere Fragen auch nach dem Seminar auftreten, sind wir jederzeit für Sie ansprechbar.

Zum Seminar gehört ein umfangreiches Skript.

Gewerberecht spezial: Das Reisegewerbe

Gewerberecht: Gewerberecht spezial: Das Reisegewerbe

Unser Seminar „Gewerberecht spezial: Das Reisegewerbe“ beleuchtet eine spezielle Form des Gewerberechts. Das Reisegewerbe ist ein Teilbereich des Gewerberecht, das außerhalb der Geschäftsräume geschäftliche Transaktionen unter bestimmten Voraussetzungen regelt.

Ein Schwerpunkt des Seminars sind die Grundsätze der Reisegewerbefreiheit in Abgrenzung zum stehenden Gewerbe und ferner deren Merkmale.

Weitere Schwerpunkte sind:

  • Exkursion: Das Marktgewerbe
  • Abgrenzung des Reisegewerbes zu ( (Tages-)Veranstaltungen und zum Marktgewerbe)
  • Verbote und Ausnahmen des Reisegewerbes
  • Die Festsetzung von Veranstaltungen
  • Spielgeräte und Volksfeste als Besonderheit
  • Die Beantragung einer Gewerbekarte aus behördlicher Sicht
  • Die Reisegewerbekartenfreiheit
  • Das Reisegewerbe durch Personen aus dem Ausland(Anknüpfungspunkt Wohnsitz)
  • Die Versicherungspflichten des Antragsstellers
  • Die Untersagung des Reisegewerbes / die Verhinderung von reisegewerblicher Tätigkeit
  • Die Überwachungs- und Vorsorgepflichten der Gewerbebehörde

Es besteht die Möglichkeit, konkrete Fragestellungen zuvor einzusenden. Sollten weitere Fragen nach dem Seminar auftreten, sind wir jederzeit für Sie ansprechbar.

Zum Seminar gehört ein umfangreiches Skript.

Gewerberecht spezial: Die Untersagung der Gewerbetätigkeit

Gewerberecht: Gewerberecht spezial: Die Untersagung der Gewerbetätigkeit

Ein bestehendes und angemeldetes Gewerbe kann aus unterschiedlichen Gründen untersagt werden. Grundsätzlich können mit der behördlichen Untersagung eines bestehenden und ausgeführten Gewerbes verschiedene Problematiken entstehen und einhergehen, die eine Untersagung aus behördlicher Sicht problematisch erscheinen lassen.

Dieses Seminar beschäftigt sich mit der behördlichen Untersagung der Gewerbetätigkeit sui generis, beleuchtet die Gewerbeuntersagung umfänglich und bietet aktuelle, rechtliche Lösungen aus behördlicher Sicht.

Weitere Schwerpunkte des Seminars bilden:

  • Die Gewerbeuntersagung als ultima ratio und deren Ausnahmen
  • Die Zuständigkeit für ein Untersagungsverfahren
  • Die Voraussetzungen für eine Gewerbeuntersagung
  • Die Problematik der Unzuverlässigkeit des Gewerbetreibenden
  • Die mangelnde, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit als Versagungsgrund
  • Straftatbestände und Ordnungswidrigkeiten innerhalb der Untersagung
  • Die mangelnde Sachkunde des Gewerbetreibenden
  • Die Verletzung von Pflichten aus dem Steuerrecht
  • Die Verletzung von sozialversicherungsrechten Pflichten
  • Das Verfahren der Gewerbeuntersagung aus behördlicher Sicht
  • Der rechtliche Umfang einer Gewerbeuntersagung
  • Die Durchsetzbarkeit der Untersagungsverfügung
  • Die Rechtsfolge der Untersagungsverfügung und deren rechtliche Wirkung

Es besteht die Möglichkeit, konkrete Fragestellungen zuvor einzusenden. Sollten weitere Fragen nach dem Seminar auftreten, sind wir jederzeit für Sie ansprechbar.

Zum Seminar gehört ein umfangreiches Skript.

Die Vorbereitung von Wahlen aus Sicht der Gemeindeverwaltungen – eine Übersicht über das aktuelle Wahl- und das Kommunalrecht

Die Vorbereitung von Wahlen aus Sicht der Gemeindeverwaltungen

Eine Übersicht über das aktuelle Wahl- und das Kommunalrecht

Dieses Seminar richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltungen, die die Wahlen in ihrem Zuständigkeitsbereich vorzubereiten und zu organisieren haben.

Jede Gemeinde ist verfassungsrechtlich verpflichtet, Wahlen zu unterschiedlichen Zwecken durchzuführen. Beispielsweise die Wahl eines Bürgermeisters oder des Kreistages stellen die Gemeinden vor unterschiedliche, u.A. juristische Herausforderungen.

Von der kommunalen Verwaltung ist mittels amtlichen Wählerverzeichnis / Melderegister zu gewährleisten, dass das verfassungsrechtlich garantierte Wahlrecht von den Wählerinnen und Wählern ausgeübt werden kann. Das Seminar beleuchtet zunächst die verfassungsgemäßen Prinzipien des Wahlrechts.

Weitere Schwerpunkte des Seminars sind:

  • Die verfassungsrechtlichen Grundlagen des Wahlrechts
  • Die gesetzlichen Grundlagen des kommunalen Wahlrechts
  • Die Wahlvorsetzungen aus Sicht der Meldeämter
  • Die Wahlvorbereitung
  • Der allgemeine Wahlablauf
  • Die Besonderheiten des Wahlablaufs innerhalb des Verwaltungsapparates
  • Besonderheiten aus verwaltungsökonomischen Gesichtspunkten
  • Organisatorische Besonderheiten
  • Europäischer Ausblick

Es besteht die Möglichkeit, konkrete Fragestellungen zuvor einzusenden. Sollten weitere Fragen auch nach dem Seminar auftreten, sind wir jederzeit für Sie ansprechbar.

Zum Seminar gehört ein umfangreiches Skript.

Rechte und Pflichten für Mandatsträger kommunaler Gremien

Rechte und Pflichten für Mandatsträger kommunaler Gremien

Ausgangspunkt dieses Seminars bildet die landesrechtlichen Gemeindeordnung mit den entsprechenden Regelungen für die Mandatsträger in den Kreisen und Gemeinden.

Das Seminar berücksichtigt je nach Bundesland die kommunale Verwaltungshierarchie und stimmt diese mit den einzelnen Teilnehmern ab.

Weitere Schwerpunkte sind u. A.:

  • Die Geschäftsordnungen für die Fraktionen und einzelner Abgeordnete
  • Die Rechtsstellung von Abgeordneten in Ausschüssen
  • Die Rechtsstellung von Abgeordneten mit Sonderaufgaben
  • Die Rechten und Pflichten von Mandatsträgern
  • Sonderaufgaben Abgeordneter
  • Kostenregelungen und Abrechnungsmodalitäten
  • Fristerfordernisse

Das Seminar berücksichtigt je nach Bundesland und Kreis die landesrechtlichen kommunalen Besonderheiten und landesrechtlichen gesetzlichen Vorgaben.

Das Seminar richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in kommunalen Körperschaften tätig sind.

Es besteht die Möglichkeit, konkrete Fragestellungen zuvor einzusenden. Sollten weitere Fragen auch nach dem Seminar auftreten, sind wir jederzeit für Sie ansprechbar.

Zum Seminar gehört ein umfangreiches Skript.

Grundlagenseminar: Einführung in das Arbeitsrecht aus behördlicher Sicht

Grundlagenseminar: Einführung in das Arbeitsrecht aus behördlicher SichtLogo S

Das Arbeitsrecht umfasst alle Gesetze, Verordnungen und sonstige Bestimmungen zur Erwerbstätigkeit eines Bürgers. Rechtlich wird zwischen dem Individualarbeitsrecht (bezeichnet das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer) und zwischen dem Kollektivarbeitsrecht (z.B. Verhältnis zwischen Arbeitgeberverbänden / Arbeitgeber und Personalräten und Gewerkschaften) unterschieden.
Ein wichtiger Bestandteil des Arbeitsrechts ist der Arbeitnehmerschutz.
Weitere Schwerpunkte dieses Seminars sind:

- Arbeitsrechtliche Rechtsgrundlagen (individuelles und kollektives Arbeitsrecht)
- Das Zusammenwirken von Arbeits- und Betriebsverfassungsrecht
- Die Entstehung eines Arbeitsverhältnisses
- Rechtliche Grundlagen bei der Stellenausschreibung / Einstellungsfragebogen / Gleichbehandlungsgrundsätze
- Die Einstellung: Fragerecht Arbeitgeber - Offenbarungspflicht Bewerber
- Beteiligung des Betriebsrats von der Stellenausschreibung bis zur Einstellung
- Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis
- Der Arbeitsvertrag, Formvorschriften und der fehlerhafte Vertrag
- Das Beamtenverhältnis / Rechte und Pflichten / Dienstrecht
- Die Dienstaufsichtsbeschwerde
- Das faktisches Arbeitsverhältnis
- Rechte und Pflichten für AN/AG
- Das Direktionsrecht

Bestandteil dieses Seminars ist ein umfangreiches Skript und ein Teilnahmezertifikat.
Es besteht die Möglichkeit zu diesem Seminar zuvor Fragen einzusenden.
Wir bieten dieses Seminar auch als Inhouse-Veranstaltung an. Sollten weitere Fragen im Nachgang entstehen, können Sie diese ebenfalls einsenden.
Buchempfehlung. Es wird empfohlen, ein aktueller Gesetzestext zum ArbeitsR mitzubringen. Dtv, ArbeitsR, ISBN 978-3-423-05006-7

Die Kommune als Vermieterin: Richtiger Umgang mit schwierigen Mietverhältnissen

Die Kommune als Vermieterin: Richtiger Umgang mit schwierigen MietverhältnissenLogo S

Nicht selten vermieten oder verpachten Städte und Gemeinden Wohnungen, Stadthallen oder Gewerbeobjekte an Private oder sind Ihrerseits selbst an Mietverträge gebunden.

Die Kommune als Vermieterin sieht sich in unterschiedlichen Konstellationen diversen Problemkreisen ausgesetzt. Schwerpunkte des Seminars bilden der Miet-/ bzw. Pachtvertrag. Das Seminar erläutert hinreichend mögliche Fallstricke für die Verwaltung.

Weitere Schwerpunkte des Seminars sind:

  • Die Haupt- und Nebenleistungspflichten von Mieter und Vermieter während des Mietverhältnisses / Der rechtsgültige Mietvertrag / Fallstricke
  • Die Beendigung des Mietverhältnisses
  • Die Betriebskostenabrechnung / Formblätter und Übersichtlichkeit
  • Die Mieterhöhungen / Mietanpassungen und Mietspiegel
  • Der Mieterschutz
  • Die Sicherung der Mietzahlungsansprüche der Vermieterin
  • Insolvenz des Mieters aus Sicht des kommunalen Gläubigers
  • Reaktionen auf Leistungsstörungen
  • Die Kommune im Mietprozess (Klageanlässe: Zahlungsklage, Räumungsklage und Prozesstaktiken)

Gern bieten wir dieses Seminar auch als Inhouse -Schulung an.

Es besteht die Möglichkeit, zu diesem Thema zuvor Fragen einzusenden.

Zum Seminar gehört ein umfangreiches Skript und ein Teilnahmezertifikat.

Behördenorganisation, Mediation und Personalführung

Interkulturelle Bildung: Neue Herausforderungen im Behördenalltag

Interkulturelle Bildung: Neue Herausforderungen im Behördenalltag

Kurztitel: Interkulturelle Bildung

Immer mehr Menschen aus anderen Kulturkreisen suchen Behörden und Verwaltungen mit unterschiedlichen Begehren auf. Nicht selten werden sie missverstanden oder können ihr Begehr nicht mitteilen. Dieses verändert oft den behördlichen Alltag und wirft diverse Fragen bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf:

  • Welche Bedeutung haben die Begriffe „Kultur“ und „kulturelle Identität“?
  • Wie funktioniert die Bürokratie in anderen Kulturkreisen?
  • Welche Besonderheiten gelten in anderen Kulturen hinsichtlich der Verwaltung?
  • Welche interkulturellen Konflikte gibt es beim Zusammentreffen von Behörde und Mensch?

All diese Fragen und ihre ganz persönlichen Erwartungen und Erfahrungen sollen Gegenstand dieses Seminares sein und finden hinreichend Berücksichtigung. Zudem wird durch Rollenspiele und Diskussion der Austausch gefördert und gefordert.

Ein umfangreiches Handout ist Bestandteil des Seminares.

Konfliktreduzierte Möglichkeiten der Bescheidtechnik

Konfliktreduzierte Möglichkeiten der Bescheidtechnik und Umgang mit Aggressionen in der Behörde

Kurztitel: Konfliktreduzierende Bescheidtechnik

Dieses Seminar richtet sich zum einen an Teilnehmer(innen), die u.U. unser Seminar „Grundlagen der Bescheidtechnik“ besucht haben und zum anderen an Interessierte aus Behörden und Jobcentern, die ihr Wissen um die Möglichkeit erweitern möchten, wie entstehende Konflikte zwischen Klienten und Behörde durch erteilte Bescheide bereits im Vorfeld reduziert und vermieden werden können.

Viele Bürgerinnen und Bürger fühlen sich bei für sie nachteiligen Bescheide weder erstgenommen noch verstanden. Sie verstehen das behördliche Handeln als „unangemessen“ in ihrer konkreten Situation. Nicht selten reagieren sie darauf mit Zorn und Wut.

Behörden stellen sich zudem die Frage, wie sie diese entstandene Frustration minimieren und welche Maßnahmen sie ergreifen können, um überhaupt keine oder weniger Konflikte entstehen zu lassen. Oft können aufkommende Konflikte bereits mit einer konfliktreduzierenden Bescheidtechnik minimiert werden.

Als Teilnehmer dieses Seminars erlernen Sie dazu diverse Möglichkeiten und Fähigkeiten innerhalb der gesetzlichen Normen, konfliktreduzierte Bescheide zu erstellen.

Konflikttraining, Stressbewältigung und Rhetorik

Umgang mit Aggression und Ärger im Jobcenter oder in der Behörde

Umgang mit Aggression und Ärger im Jobcenter oder in der Behörde

Kurztitel: Aggressionen

Ärger und Aggressionen bei Bescheiden, die für Bürgerinnen und Bürger negativ erscheinen, motivieren diese nicht selten, dem Jobcenter oder der Behörde einen persönlichen Besuch abzustatten, um genau diesem Ärgernis vermeintlich abzuhelfen.

Insbesondere Jobcenter und Verwaltungsbehörden sehen sich in der Gefahr, dass Bürgerinnen und Bürger mit großem Frustrationspotential in der Behörde oder im Jobcenter erscheinen und dort in unterschiedlicher Art und Weise Probleme verursachen können.

Nicht selten fürchten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die persönliche Anwesenheit solcher Gäste in ihrem Arbeitszimmer. Die oft als „Problemfälle“ bezeichneten Personengruppen bemerken dies und eine heftige Auseinandersetzung könnte vorprogrammiert sein. Auch das Thema „Reichsbürger“ stellt in diesem Zusammenhang eine Problemgruppe dar.

Nun stellen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jobcenters oder der Behörde Fragen, wie diese:

  • „Wie kann ich mich vor aggressiven Bürgerinnen und Bürger schützen?“
  • „Wie kann ich sicher argumentieren?“
  • „Welche Mittel und Wege kann ich wählen, um Konflikte verbal zu reduzieren?“

Dieses Seminar zeigt Ihnen Mittel und Wege auf, sich gegen aggressive Bürgerinnen und Bürger sinnvoll zur Wehr zu setzen und behördliche Ziele dennoch nicht aus dem Auge zu verlieren. Der Seminarteilnehmer erhält zudem ein umfangreiches Handout.

Das Mediationsgesetz – Möglichkeiten außergerichtlicher Einigungen

Das Mediationsgesetz – Möglichkeiten außergerichtlicher Einigungen

Kurztitel: Mediationsgesetz

Die genauen Inhalte des Seminars werden wir hier in Kürze veröffentlichen.

Workshop: Professionelle Gesprächsführung mit Antragstellern in der Behörde

Workshop: Professionelle Gesprächsführung mit Antragstellern in der BehördeLogo S

Der englische Sprachforscher Samuel Johnson (1709-1784) sagte einmal: „Die Sprache ist die Kleidung der Gedanken.“ Kommunikation gilt als wichtigstes Mittel im Umgang mit Menschen in unserer heutigen, modernen Gesellschaft.
Dieses Seminar richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Behörden, Jobcentern, Vereinen, Verbänden und überall dort, wo Kommunikation im eigentlichen Sinne in einem Überordnungs- Unterordnungsverhältnis stattfindet.
Diese Kommunikation zwischen Behörde und Bürger ist nicht selten mit Konflikten beladen.
Schwerpunkte dieses Seminars sind:

- Grundlagen der Kommunikation
- Kommunikation als Möglichkeit/Chance
- Kommunikation unter ökonomischen Aspekten
- Verbale und nonverbale Kommunikation und deren Grundlagen
- Die gestörte Kommunikation mit Antragstellern
- Stichwort: Reichsbürger in der Behörde
- Der Arbeitsalltag in einer Behörde unter kommunikativen Aspekten
- Frage- und Reaktionstechniken im Austausch
- Deeskalationsstrategien in Behörden
- Das Behördendeutsch / Verständnis
- Rollenspiele und Verhaltensempfehlungen
- Austausch mit anderen Verwaltungen / Behörden

Bestandteil dieses Seminars ist ein umfangreiches Skript und ein Teilnahmezertifikat.
Es besteht die Möglichkeit zu diesem Seminar zuvor Fragen einzusenden. Wir bieten dieses Seminar auch als Inhouse-Veranstaltung an. Sollten weitere Fragen im Nachgang entstehen, können Sie diese ebenfalls einsenden.
Buchempfehlungen für dieses Seminar, sowie Verhaltensempfehlungen in konkreten Fällen können im Nachgang besprochen werden.
Nach diesem Seminar ist ein Austausch mit anderen Teilnehmern angedacht.

Kommunalakademie International / Seminare für Unternehmen

Der rechtssichere Umgang mit Urheberrechten und Social Media für das Unternehmen

Der rechtssichere Umgang mit Urheberrechten und Social Media für das Unternehmen

Soziale Netzwerke wie Facebook, Xing oder Instagram ermöglichen es Nutzern, sich untereinander mit Beiträgen, Inhalten und Profilen aktiv auszutauschen. Auch für Unternehmen bieten sich interessante Möglichkeiten.

Diesen unendlichen Chancen stehen aber auch Unsicherheiten gegenüber: Gibt es rechtliche Fallstricke, die man kennen sollte?

Schwerpunkte sind u.a.:

Ziel des Seminars ist es, anhand typischer Problemstellungen in der Praxis die rechtlichen Risiken, aber auch Maßnahmen zur Vermeidung von Rechtsverstößen aufzuzeigen und so die nötige, juristische Sicherheit im Umgang mit Social Media zu vermitteln.

  • Umgang mit fremdem geistigem Eigentum
  • Verwendung von Fotos
  • Haftungsfragen je nach Ausgestaltung des Unternehmens
  • Nutzungsverträge und Allgemeine Geschäftsbedingungen
  • die einschlägigen datenschutzrechtlichen Erfordernisse

Gerne können Sie die Möglichkeit nutzen, zuvor Fragen einzusenden.

Seminarleiter ist RA Dr. Michael Kanz, der seine Dissertation zu einem medienrechtlichen Thema verfasst hat. Medienrechtliche Themen gehören zu den Schwerpunkten seiner Anwaltstätigkeit.

Er ist langjähriger Dozent der Kommunalakademie Deutschland.

Vergaberecht der öffentlichen Hand aus Sicht eines Unternehmens

Die genauen Inhalte des Seminars werden wir hier in Kürze veröffentlichen.

Grundlagenwissen für Existenzgründerinnen und Existenzgründer

Grundlagenwissen für Existenzgründerinnen und Existenzgründer
Preis: 155,00 € zzgl MwSt

2017 wurden in Berlin und Brandenburg ca. 12000 Gewerbeanmeldungen vorgenommen. Die Anzahl derjenigen, die einer gewerblichen Tätigkeit nachgehen, steigt stetig an. Nicht jeder Existenzgründer / Gewerbetreibende ist aufgrund unterschiedlichster Gründe in der Lage, vollständig zu erfassen, wie ein Gewerbe zu führen ist, welche Versicherungen er braucht und welche Pflichten gegenüber dem Finanzamt zu erfüllen sind. Ein großer Komplex von unterschiedlichsten Gründen führt nicht selten dazu, dass eine begonnene Gewerbetätigkeit wieder bei der Gewerbeabmeldung endet.

Schwerpunkte dieses Seminares sind:

  1. Einleitung
  • Überblick über die Gesellschaftsformen (e.K., GbR, uG, GmbH)
  • Klärung grundsätzlicher kaufmännischer und betrieblicher Begriffe
  1. Die Gewerbeanmeldung
  • Die Voraussetzungen der Gewerbetätigkeit
  • Die Gewerbeanmeldung
  • Die Meldung an das zuständige Finanzamt
  • Die Auswahl der Bank / Das Finanzierungsgespräch
  • Investitionen sinnvoll tätigen
  • Die individuelle Planung
  1. Die gewerbliche Tätigkeit
  • Notwendige Versicherungen
  • Der Umsatz- und der Ertrag
  • Die Wahl der richtigen Bank
  • Das Finanzierungsgesprächs bei einer Bank
  • Der Jahresabschluss / die Bilanz oder die Einnahmenüberschussrechnung
  • Abschreibungen
  • Die Umsatzsteuer
  • Personalkosten kalkulieren und Investitionen tätigen

Das Seminar richtet sich an Existenzgründerinnen und Existenzgründer, die sich entweder in der Planung einer Selbstständigkeit befinden oder sich gerade erst selbstständig gemacht haben.

Das Seminar soll Unsicherheiten im Umgang mit Finanzämtern und Behörden lösen und offene Fragen klären. Gerne können Sie uns vor Beginn des Seminars eventuelle Fragen zukommen lassen. Falls Ihnen Diskretion sehr wichtig ist, können Ihre konkreten Fragen außerhalb des Plenums geklärt werden.

Vertiefende Seminare zu diesem Thema können wir gern auf Anfrage anbieten.

Anschrift

Kommunalakademie Deutschland
Dr. Michael Kanz und Marc Oppermann GbR
Rhinstrasse 48a
12681 Berlin

Kontakt

Telefon: 030 / 548 00 750
Fax: 030 / 548 00 752
E-Mail: info@kommunalakademie-deutschland.de
Seminaranmeldung

Aktuell:  Neue Seminare zur Datenschutzgrundverordnung!

Seit 25. Mai 2018 kommen die neuen Datenschutzregeln der EU zur Anwendung. Bei uns erfahren Sie, was das für Ihre Arbeit in der Praxis bedeutet.

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