Veröffentlichungen und Buchempfehlungen

Kommunalakademie Deutschland

Buchempfehlung Prof. Dr. sc. jur. Frank-Rainer Schurich: "Transitleichen in der DDR"

Transitleichen in der DDR

Der Mord ohne Leiche als das vermeintlich perfekte Verbrechen. Der Kalte Krieg bot dafür eine besondere zeithistorische Bühne, war in Westberlin doch so manches anders als im Rest der Republik.

Remo Kroll und Prof. Dr. Frank-Rainer Schurich schildern und analysieren drei spektakuläre Mordfälle, in denen Opfer in Westberlin getötet, durch eine Grenzübergangsstelle in die DDR gebracht und nahe der Transitstrecke abgelegt worden sind. 1975 wurde eine kopflose Frauenleiche bei Lehnin unweit des Grenzübergangs Dreilinden/Drewitz aufgefunden. 1984 an gleicher Stelle die zerstückelte Leiche eines Afghanen. Im Forst von Bad Klosterlausnitz entdeckte 1979 ein Jäger eine stark verkohlte Leiche.

Die Zusammenarbeit von Ermittlungskräften beider deutscher Staaten hatten die Täter sicher nicht in Betracht gezogen. Nicht nur der Transport der Leichen in die DDR war bereits mit einem hohen Risiko verbunden, sie haben zudem auch gravierende Fehler begangen.

 

 

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Buchempfehlung Prof. Dr. sc. jur. Frank-Rainer Schurich: "Berliner Mordgeschichten"

Berliner Mordgeschichten

In Berlins Mitte präsentiert sich die Geschichte der Stadt von ihrer prachtvollsten Seite. Doch das städtische Leben hatte stets auch dunkle Begleiterscheinungen. Die Orte der großen und weniger großen Verbrechen aus ferner und jüngerer Vergangenheit sind eher im Verborgenen geblieben und dennoch Zeugen einer bewegten Sozialgeschichte in der pulsierenden Metropole.

In zwei Spaziergängen kann man nun die abgründigen Seiten der Geschichte Berlins aufspüren. Dieses Buch ist dabei ein fachkundiger wie auch unterhaltsamer Begleiter. Es führt an überraschende Orte mit unglaublichen Geschichten über Gewalt, Tod, Verrat, Gier und Leidenschaft, die nicht nur Tragisches, sondern auch Komisches und Skurriles erzählen. Skrupellose Mörder, gewitzte Ganoven, gnadenlose Kläger, brutale Folterknechte, listige Betrüger und gierige Halunken geben sich ein Stelldichein, schwungvoll und geistreich von den Autoren inszeniert.

Die erste Route führt vom Alexanderplatz zum Nikolaiviertel und zurück zum Alexanderplatz, die zweite Route von der Jannowitzbrücke über das Märkische Museum und die Fischerinsel zum Gendarmenmarkt. Der Stadtwanderer durchstreift die Wiege Berlins und seiner Verbrechen.

 

 

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Buchempfehlung Prof. Dr. sc. jur. Frank-Rainer Schurich: "Mein Name ist Hase"

Mein Name ist Hase

Wäre eine Kriminalgeschichte nur die Auflistung mehr oder weniger schauerlicher Verbrechen, wäre sie unvollständig und nicht halb so amüsant, wie dieses Buch sie bietet: Hier finden sich skurrile Vergehen und abwegige Ideen, gottesfürchtige Täter und Sünder, Mörder, Diebe, Hexen, Fälscher und Betrüger, Gauner und Gutgläubige.

Die Entwicklung einer Rechtsprechung, deren Hilfsmittel vom mittelalterlichen Gottesurteil bis zur modernen Gerichtsmedizin reichen, ist gleichfalls Teil dieser faszinierenden Historie.

Und wie nebenher ist zu erfahren, dass die deutsche Sprache so manches Sprichwort, so manche Redewendung den früheren Geschehnissen zu verdanken hat. Denn genau daher rühren Formulierungen wie „Darauf kannst du Gift nehmen!“, „dingfest machen“, „die Meinung geigen“ oder „an den Haaren herbeiziehen“.

„Wer etwas Spannendes lesen will, kann sich einen Kriminalroman kaufen, oder er liest ein Buch, das der Wahrheit nicht nur nahe kommt, sondern pure Wahrheit ist.“

(Prof. Dr. med. Dr. h. c. mult. Otto Prokop über die 1. Auflage des Buches „Mein Name ist Hase“)

 

 

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Buchempfehlung Prof. Dr. sc. jur. Frank-Rainer Schurich: "Serienmorde in der DDR"

Serienmorde in der DDR

Zielgerichtet streift der sadistische Knabenmörder Mario S. Mitte der 1980er Jahre durch Wälder, Parks und Wohngebiete. In Neubrandenburg, Strasburg, Berlin und im Kreis Oranienburg. Nichts scheint ihn aufhalten zu können, denn der NVA-Feldwebel passt nicht in übliche Täterprofile, bleibt zudem trotz vorhandener Verdachtsmomente auf Grund falscher Rücksichtnahmen unbehelligt. Ein anderer Tatverdächtiger wird gefunden und liefert in verhängnisvoller Weise zudem noch ein Geständnis. Ein wachsamer Familienvater, ein glücklicher Umstand und das beherzte Eingreifen einiger Bürger beenden schließlich das mörderische Treiben. Erst danach wird die ganze Tragweite des Falls erkennbar.

Die Umstände dieses ungewöhnlichen Kriminalfalls erscheinen zunächst wie die Zutaten zu einem bizarren Filmplot. Erst bei genauer Betrachtung wird ein verhängnisvolles Geflecht verschiedener Kompetenz- und Ermittlungsebenen, justizieller Fehler, Ermittlungsroutinen und einem idealisierten Bild der Berufssoldaten deutlich. Auch die psychologischen Hintergründe des falschen Geständnisses werden ausführlich erörtert. Weiterhin das Phänomen der Selbstbezichtigung, die als ungebetene Begleiterscheinung die Komplexität des Falles über den Sachstand hinaus ausweitete. Warum dennoch Schlimmeres verhindert werden konnte, das beschreibt dieses Buch.

Die Autoren liefern die detaillierte retrospektive Analyse eines hochkomplexen wie abgründigen Kriminalfalls, die im polizeilichen Alltag nicht geleistet werden kann und doch so elementare Erkenntnisse für die Kriminalpraxis liefert.

 

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Buchempfehlung Prof. Dr. sc. jur. Frank-Rainer Schurich: "Kuriose Funde einer Wortschatzsuche"

Wortschatzsuche

"Die Eule. K(l)eine Reise nach Athen", aus:

"Kuriose Funde einer Wortschatzsuche", erschienen im Verlag Dr. Köster

 

Von Prof. Dr. Frank-Rainer Schurich und Dr. Christian Stappenbeck

Das Symboltier der Göttin Athene war die Eule. Die italische (sabinische) Göttin Minerva wurde in der römischen Mythologie mit Athene gleichgesetzt. Sie war die Schutzherrin der Handwerker, Künstler, Lehrer und Ärzte und wurde mit der Eule assoziiert: Die Eule der Minerva. Dabei war in der Antike der Symbolgehalt der Eule ambivalent: An der Seite der Minerva stand sie für Klugheit und Weisheit im Dunkel des Nichtwissens, andererseits war sie aber auch als Unglücks- und Todesvogel gefürchtet. ... MEHR PDF

 

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herausgegeben von:
Prof. Dr. Frank-Rainer Schurich lehrte als ordentlicher Professor für Kriminalistik an der Humboldt-Universität zu Berlin; seit 1994 ist er freier Autor.

Remo Kroll, Jahrgang 1972, ist Angehöriger des Landeskriminalamtes Berlin und widmet sich langjährig der Historie der Kriminalpolizei.

 

Bereits im Verlag Dr. Köster erschienen:

Der Serienmörder Adolf Seefeld
Die Bestie aus dem Wald

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