Mit Ablauf der gesetzlichen Übergangsfrist ist § 2b UStG ab dem 1. Januar 2027 von juristischen Personen des öffentlichen Rechts grundsätzlich verbindlich anzuwenden. Für Kommunen, Zweckverbände, Hochschulen und weitere öffentliche Einrichtungen ergeben sich daraus neue Anforderungen an die umsatzsteuerliche Beurteilung ihrer Leistungen. Eine rechtssichere Umsetzung ist entscheidend, um steuerliche Risiken zu vermeiden und die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten.
Das Seminar vermittelt die Grundlagen und die praktische Anwendung des § 2b UStG. Die Teilnehmenden lernen die Voraussetzungen der Unternehmereigenschaft, die Abgrenzung zwischen hoheitlicher und unternehmerischer Tätigkeit sowie die steuerliche Behandlung verschiedener Leistungsbeziehungen kennen. Anhand aktueller Rechtsprechung und praxisnaher Beispiele werden typische Fragestellungen aus der öffentlichen Verwaltung behandelt und Lösungsansätze für die tägliche Praxis aufgezeigt.
Zielgruppe:
Das Seminar richtet sich an Mitarbeitende von Kämmereien, Steuerämtern, Finanzabteilungen, kommunalen Eigenbetrieben sowie juristischen Personen des öffentlichen Rechts, die mit der Anwendung des § 2b UStG oder der umsatzsteuerlichen Beurteilung kommunaler Leistungen befasst sind.
Details zum Inhalt:
- Grundlagen des § 2b UStG
- Unternehmereigenschaft juristischer Personen des öffentlichen Rechts
- Abgrenzung hoheitlicher und unternehmerischer Tätigkeiten
- Steuerpflichtige und steuerfreie Leistungen
- Leistungsbeziehungen zwischen öffentlichen Einrichtungen
- Dokumentations- und Nachweispflichten
- Typische Praxisfälle und Fallstricke
- Aktuelle Rechtsprechung und Verwaltungsauffassung
- Handlungsempfehlungen für die Verwaltungspraxis
Lernziele:
Die Teilnehmenden lernen die Voraussetzungen und Rechtsfolgen des § 2b UStG kennen und können steuerliche Sachverhalte rechtssicher beurteilen. Sie sind in der Lage, Leistungen juristischer Personen des öffentlichen Rechts zutreffend einzuordnen, steuerliche Risiken zu erkennen und die gesetzlichen Anforderungen in der Verwaltungspraxis umzusetzen.
Vorteile und Nutzen:
- Rechtssichere Anwendung des § 2b UStG
- Mehr Sicherheit bei der umsatzsteuerlichen Beurteilung kommunaler Leistungen
- Vermeidung steuerlicher Risiken und Fehlentscheidungen
- Praxisorientierte Lösungen für typische Anwendungsfälle
- Berücksichtigung aktueller Rechtsprechung und Verwaltungsauffassung
Gesetzliche Grundlagen und Abkürzungen
Im Seminar werden verschiedene Gesetze und Verordnungen behandelt. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der im Seminar verwendeten Abkürzungen und ihrer offiziellen Bezeichnungen.
- UStG – Umsatzsteuergesetz




