Die Schätzung von Wildschäden erfordert neben fundierten Fachkenntnissen auch eine objektive und rechtssichere Vorgehensweise. Nur wenn Schadensursachen, Schadensumfang und rechtliche Voraussetzungen sorgfältig geprüft werden, lässt sich ein belastbares Schätzungsergebnis erzielen. Dabei sind sowohl jagdrechtliche als auch landwirtschaftliche und wirtschaftliche Aspekte zu berücksichtigen.
Das Seminar vermittelt die wesentlichen Grundlagen der Wildschadensschätzung und zeigt, wie Schäden sachgerecht erfasst, bewertet und dokumentiert werden. Im Mittelpunkt stehen die Prüfung der Ersatzpflicht, die Ermittlung des Schadensumfangs sowie die Auswahl geeigneter Schätzmethoden. Darüber hinaus werden gesetzliche Fristen, die Schadensminderungspflicht und typische Fragestellungen aus der Praxis anhand von Beispielen behandelt.
Zielgruppe:
Das Seminar richtet sich an Mitarbeitende von Jagdbehörden, Kommunalverwaltungen, Jagdausübungsberechtigte, Wildschadensschätzer sowie alle Beschäftigten, die mit der Bewertung und Bearbeitung von Wildschäden befasst sind.
Details zum Inhalt:
- Voraussetzungen der Ersatzpflicht
- Schadensverursachende Wildarten
- Feststellung des Schadenszeitpunkts
- Ermittlung der betroffenen Fläche
- Ertragsprognose und Schadensbewertung
- Berücksichtigung aktueller Marktpreise
- Schadensminderungspflicht
- Gesetzliche Anmelde- und Ausschlussfristen
- Auswahl geeigneter Schätzmethoden
Lernziele:
Die Teilnehmenden lernen, Wildschäden fachgerecht zu beurteilen und rechtssicher zu bewerten. Sie können Schadensursachen nachvollziehbar dokumentieren, geeignete Schätzmethoden auswählen und die maßgeblichen rechtlichen sowie wirtschaftlichen Kriterien bei der Schadensbewertung berücksichtigen.
Vorteile und Nutzen:
- Mehr Sicherheit bei der Bewertung von Wildschäden
- Rechtssichere Anwendung der Schätzmethoden
- Objektive und nachvollziehbare Schadensbewertung
- Praxisnahe Lösungen für typische Problemstellungen
- Direkter Nutzen für die tägliche Verwaltungspraxis




