Der Schutz von Kindern und Jugendlichen gehört zu den zentralen Aufgaben staatlicher Stellen. Verwaltungen sind verpflichtet, bei Anzeichen von Kindeswohlgefährdungen schnell und rechtssicher zu handeln. Dieses Seminar vermittelt die rechtlichen Grundlagen sowie die Abläufe im Kinderschutzverfahren. Anhand praxisnaher Beispiele wird gezeigt, wie Verwaltungsmitarbeitende Gefährdungslagen erkennen, mit beteiligten Institutionen zusammenarbeiten und Maßnahmen zum Schutz von Kindern wirksam umsetzen können.
Zielgruppe:
Das Seminar richtet sich an Mitarbeitende in Jugendämtern, Ordnungs- und Sozialämtern sowie in weiteren Fachabteilungen, die mit Fragen des Kinderschutzes und möglichen Kindeswohlgefährdungen konfrontiert sind. Auch Führungskräfte, die Verfahren steuern oder Schnittstellen koordinieren, profitieren von den Inhalten.
Details zum Inhalt:
- Rechtliche Grundlagen des Kinderschutzes
- Kindeswohlgefährdung: Definition und Kriterien
- Verfahren bei Verdachtsfällen
- Zuständigkeiten und Abläufe in der Verwaltung
- Zusammenarbeit mit Jugendhilfe, Polizei und Gerichten
- Dokumentation und Nachbereitung
- Praxisbeispiele und aktuelle Entwicklungen
Lernziele:
Die Teilnehmenden kennen die rechtlichen Rahmenbedingungen und Abläufe im Kinderschutzverfahren und können Gefährdungslagen rechtzeitig erkennen. Sie sind in der Lage, die erforderlichen Schritte einzuleiten, die Zusammenarbeit mit beteiligten Institutionen zu koordinieren und Maßnahmen zum Schutz von Kindern rechtssicher umzusetzen.
Vorteile und Nutzen:
- Sicherheit im Umgang mit Verdachtsfällen
- Klare Abläufe und Zuständigkeiten
- Effektive Schnittstellenkoordination
- Praxisnahe Fallbeispiele



