Naturkatastrophen, technische Störungen, großflächige Ausfälle kritischer Infrastrukturen und andere Krisensituationen stellen Kommunen, Einrichtungen und Betreiber versorgungsrelevanter Infrastruktur vor erhebliche Herausforderungen. Gleichzeitig steigen die rechtlichen Anforderungen an Vorsorge, Krisenmanagement und Notfallplanung. Insbesondere die Umsetzung neuer europäischer und nationaler Vorgaben erfordert eine frühzeitige Auseinandersetzung mit den organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen des Katastrophenschutzes.
Das Seminar beleuchtet den Katastrophenschutz aus behördlicher Sicht und vermittelt die rechtlichen, organisatorischen und praktischen Anforderungen an Verwaltungen, öffentliche Einrichtungen und Betreiber versorgungsrelevanter Infrastrukturen. Im Mittelpunkt stehen Zuständigkeiten, Krisenvorsorge, Notfallplanung sowie die Umsetzung aktueller rechtlicher Vorgaben in der Verwaltungspraxis. Dabei werden aktuelle Entwicklungen, insbesondere die Auswirkungen neuer europäischer Vorgaben und deren Umsetzung in Deutschland, praxisnah eingeordnet.
Zielgruppe:
Das Seminar richtet sich an Mitarbeitende von Kommunalverwaltungen, Katastrophenschutzbehörden, Gesundheitsbehörden, Pflegeeinrichtungen, Senioren- und Pflegeheimen, Hospizen, Krankenhäusern sowie weiteren Einrichtungen mit Versorgungsaufgaben und Krisenvorsorgeverantwortung.
Details zum Inhalt:
- Grundlagen des Katastrophenschutzrechts
- Zuständigkeiten und Aufgaben von Behörden und Einrichtungen
- Rechtliche Rahmenbedingungen der Krisenvorsorge
- Kritische und versorgungsrelevante Infrastrukturen
- Anforderungen an Notfall- und Krisenmanagementkonzepte
- Aktuelle europäische und nationale Entwicklungen
- Auswirkungen der CER-Richtlinie auf die Praxis
- Umsetzungshinweise und Vorgaben des Bundesministeriums des Innern
- Besondere Anforderungen für Pflegeeinrichtungen, Seniorenheime, Hospize und Gesundheitseinrichtungen
- Zusammenarbeit mit Behörden, Einsatzkräften und weiteren Beteiligten
- Dokumentations- und Organisationspflichten
Lernziele:
Die Teilnehmenden lernen die rechtlichen Grundlagen des Katastrophenschutzes kennen und können die Anforderungen an Krisenvorsorge, Notfallplanung und organisatorische Schutzmaßnahmen sicher einordnen. Sie sind in der Lage, die Auswirkungen aktueller rechtlicher Entwicklungen auf ihre Einrichtung oder Verwaltung zu bewerten und geeignete Maßnahmen abzuleiten.
Vorteile und Nutzen:
- Überblick über aktuelle rechtliche Anforderungen im Katastrophenschutz
- Unterstützung bei der Entwicklung von Krisen- und Notfallkonzepten
- Einordnung neuer europäischer Vorgaben und deren Auswirkungen
- Mehr Handlungssicherheit für Einrichtungen mit Versorgungsaufgaben
- Praxisnahe Empfehlungen für die organisatorische Umsetzung




