Auch in einer zunehmend digitalen Kommunikation bleiben klassische Marketingmaßnahmen ein wichtiger Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit. Flyer, Broschüren, Plakate, postalische Mailings, Veranstaltungen und weitere Offline-Maßnahmen können Zielgruppen unmittelbar erreichen und digitale Kommunikationswege sinnvoll ergänzen. Entscheidend sind eine zielgerichtete Auswahl der Instrumente, eine verständliche Gestaltung der Botschaften und die Abstimmung der einzelnen Maßnahmen.
Das Seminar vermittelt die Grundlagen des Offline-Marketings und zeigt, welche klassischen Marketinginstrumente für unterschiedliche Kommunikationsziele eingesetzt werden können. Die Teilnehmenden lernen, Zielgruppen und Ziele zu bestimmen, geeignete Maßnahmen auszuwählen und deren Einsatz sinnvoll zu planen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den rechtlichen Rahmenbedingungen – von Urheber- und Bildrechten über Marken- und Datenschutzrecht bis zu den besonderen Anforderungen an die Öffentlichkeitsarbeit öffentlicher Stellen.
Zielgruppe:
Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter in Kommunen, Behörden und anderen öffentlichen Einrichtungen, die mit Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation, Veranstaltungswerbung oder der Erstellung und Beauftragung von Werbe- und Informationsmaterialien befasst sind.
Details zum Inhalt:
- Grundlagen und Einsatzbereiche des Offline-Marketings
- Abgrenzung und Zusammenspiel von Offline- und Online-Marketing
- Kommunikationsziele und Zielgruppen als Grundlage der Maßnahmenplanung
- Auswahl geeigneter Offline-Marketinginstrumente
- Flyer, Broschüren und weitere Printmedien
- Plakate und weitere Formen der Außenwerbung
- Postalische Mailings und Direktmarketing
- Veranstaltungen als Instrument der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
- Zielgruppengerechte Formulierung von Botschaften
- Zusammenspiel von Text, Bild und Gestaltung
- Planung und Abstimmung unterschiedlicher Offline-Maßnahmen
- Berücksichtigung vorhandener personeller und finanzieller Ressourcen
- Zulässigkeit von Werbung und Anforderungen des UWG
- Irreführende Werbung, Transparenz und wesentliche Informationen
- Urheberrecht bei Fotos, Grafiken, Texten, Karten und Illustrationen
- Recht am eigenen Bild bei der Verwendung von Personenfotos
- Einwilligung und gesetzliche Ausnahmen bei Bildveröffentlichungen
- Marken- und Kennzeichenrechte bei Logos, Namen und geschützten Kennzeichen
- Datenschutz bei postalischen Mailings und Adresslisten
- Datenschutzrechtliche Aspekte bei Gewinnspielen und Veranstaltungen
- Preisangaben und verbraucherrechtliche Anforderungen bei entsprechenden Marketingmaßnahmen
- Neutralitäts- und Sachlichkeitsanforderungen staatlicher Öffentlichkeitsarbeit
- Rechtliche Aspekte bei der Beauftragung externer Agenturen, Druckereien und Werbedienstleister
Lernziele:
Die Teilnehmenden kennen die wesentlichen Instrumente des Offline-Marketings und können diese unterschiedlichen Kommunikationszielen und Zielgruppen zuordnen. Sie können klassische Marketingmaßnahmen gezielter auswählen, planen und miteinander abstimmen. Darüber hinaus kennen sie wichtige rechtliche Anforderungen bei der Verwendung von Texten, Bildern, Logos und personenbezogenen Daten sowie Besonderheiten der Öffentlichkeitsarbeit öffentlicher Stellen.
Vorteile und Nutzen:
- Strukturierter Einstieg in das Offline-Marketing
- Besserer Überblick über klassische Marketinginstrumente
- Gezieltere Auswahl von Maßnahmen für unterschiedliche Zielgruppen
- Sinnvollere Abstimmung verschiedener Offline-Aktivitäten
- Mehr Sicherheit bei der Verwendung von Texten, Bildern und Gestaltungselementen
- Besseres Verständnis von Urheber-, Bild-, Marken- und Datenschutzrechten
- Sichererer Umgang mit personenbezogenen Daten im Offline-Marketing
- Berücksichtigung besonderer Anforderungen der öffentlichen Verwaltung
Gesetzliche Grundlagen und Abkürzungen
Im Seminar werden verschiedene Gesetze und rechtliche Rahmenbedingungen behandelt. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der im Seminar verwendeten gesetzlichen Grundlagen und Abkürzungen.
- UWG – Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb
- § 5a UWG – Irreführung durch Unterlassen
- UrhG – Urheberrechtsgesetz
- KunstUrhG – Gesetz betreffend das Urheberrecht an Werken der bildenden Künste und der Photographie
- §§ 22 und 23 KunstUrhG – Recht am eigenen Bild und gesetzliche Ausnahmen
- MarkenG – Markengesetz
- DSGVO – Datenschutz-Grundverordnung
- BDSG – Bundesdatenschutzgesetz




